Zuchttiere finden in Irfersgrün neue Besitzer

Kleintiermarkt gut besucht - Hähnewettkrähen lädt für den 14. April ein

Irfersgrün.

Für einige Geflügelzüchter hat die Zuchtsaison dieses Jahr ungewöhnlich zeitig begonnen. Bei einigen Züchtern laufen die Brutmaschinen bereits auf Hochtouren, während andere Züchter noch auf den Eiersegen warten müssen, weil die Hennen doch noch nicht so richtig in Legestimmung sind. Neuigkeiten gab es auf dem Kleintiermarkt in Irfersgrün am Sonntag also allerhand auszutauschen.

Das Regenwetter am Sonntag trug seinen Teil dazu bei, dass viele Kleintierhalter die Zeit nutzten, ihren Tierbestand noch einmal genau zu überprüfen, um nicht benötigte Exemplare zum Verkauf anzubieten. Dafür entschied sich beispielsweise auch Mario Hölzel aus Waldkirchen. Er hatte einen Erpel der Rasse Hochbrutflugenten zur Ausstellung mitgebracht hatte. Er sagte dazu: "Leider hat er sich mit den anderen Enten nicht verstanden. Unter den Erpeln gab es laufend Streitigkeiten. Eigentlich wollte ich ihn schlachten, aber jetzt habe ich mich entscheiden, ihm hier noch eine Chance zu geben." Ähnlich ging es auch Daniel Sander aus Römersgrün im Zwickauer Land, der Indische Pfautauben aus der Transportkiste holte und auf dem Markt zum Kauf anbot. "Diese beiden haben einen Schönheitsfehler. Der Schwanz der sonst weißen Tiere müsste komplett schwarz sein, ist er aber nicht. Vielleicht findet sich heute jemand, den diese Fehler nicht stören, denn es sind trotzdem schöne Tiere", so der junge Mann.

Nicht jeder, der zum Kleintiermarkt kam, wollte auch kaufen oder verkaufen. Manche Besucher kamen einfach nur, um sich mit Gleichgesinnte zu treffen oder um die nächsten Vereinsaktivitäten zu besprechen. Bei den Irfersgrüner Züchtern sind das die bevorstehende Jahreshauptversammlung und das Hähnewettkrähen, das am 14. April stattfinden wird. Für diesen Termin hat Thomas Modes vom Vorstand schon einen Plan: "Wir müssen versuchen, den Kreisverband der Geflügelzüchter zu aktivieren. Viele Teilnehmer kommen aus dem Umland, der hiesige Verband ist aber immer schwach vertreten. Das sollten wir ändern."

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