Zwei Auerbacher huldigen Cat "Yusuf" Stevens

Ekkehard Glaß und Joachim Otto gastieren mit dem Programm "An Other Cup für Tillerman" am Freitag in Reichenbach. Warm und weise bohren sich die Songs in die Seele.

Reichenbach.

Wer musikalisch Anfang der 70er-Jahre geprägt wurde, kam an seinen Balladen nicht vorbei: "Lady D'Arbanville", "Father and Son", "Wild World", "Moon Shadow" oder "Morning Has Broken". Cat Stevens begeisterte mit markanter Stimme zur Akustikgitarre. Das 1970 veröffentlichte Album "Tea for the Tillerman" brachte den endgültigen Durchbruch. Bis 1978 erschien eine Platte nach der anderen. Dann folgten 28 Jahre Pause, ehe er 2006 die Welt mit der CD "An Other Cup" überraschte - nunmehr als Yusuf. Nachdem er 1975 vor Malibu in Kalifornien nur knapp dem Tod durch Ertrinken entkommen war, konvertierte Steven Demetre Georgiou, so sein bürgerlicher Name, zum Islam und nannte sich fortan Yusuf Islam. Der englische Sänger, Songwriter und Musiker mit griechischen Wurzeln ist heute 71.

Im Kulturkeller des Neuberinhauses Reichenbach ruft am Freitag, 19.30 Uhr ein besonderer Konzertabend. Unter dem Titel "An Other Cup for Tillerman" spannen die beiden Auerbacher Ekkehard Glaß (Gesang, Gitarre) und Joachim Otto (Keyboard, Percussion) den musikalischen Bogen von Stevens Frühwerk bis zu seinem 2017 veröffentlichten Album "A Laughing Apple". Zu hören sind all die guten alten Hits und neuen Songs, die sich warm und weise in die Seele bohren.

"Cat Stevens begleitet mich ein Leben lang. Die erste Platte von ihm hatte ich mit 13 Jahren, später coverte ich seine Lieder mit der Takt-Band, und nach dem Comeback hab ich ein Konzert von Yusuf in Berlin gesehen", erklärt Ekkehard Glaß (Jahrgang 1960), der auch als Ekkehard der Barde oder mit Songs von Maahn, Stoppok oder Gundermann unterwegs ist. Joachim Otto (Jahrgang 1959), einst Musiklehrer und Musiker bei Simultan, Medical oder Flair, hatte Glaß mehrfach gedrängt: "Lass' uns doch mal was zusammen machen." Cat Stevens führt sie 2019 gemeinsam auf die Bühne. Das Programm trifft den Nerv vieler Musikfans. Tickets: Vorverkauf 14,50 Euro; Abendkasse 18 Euro. (mit how)

0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...