Zweitklässler spüren Schule der Zukunft nach

Das Filmprojekt mit dem Team des SAEK Plauen hat Spaß gemacht. Dabei kamen Wünsche, aber auch Ungeahntes zutage.

Reichenbach.

Einen Film über die Schule der Zukunft haben in der vergangenen Woche die Zweitklässler der Reichenbacher Weinhold-Grundschule unter Anleitung von André Zühlke, Kevin Meinel und Marie-Therese Stedry vom Sächsischen Ausbildungs- und Erprobungskanal (SAEK) Plauen gedreht. Nach der Einführung am Montag wurde Dienstag und Mittwoch in drei Gruppen gefilmt. Eine Gruppe war dazu im Park der Generationen unterwegs, eine in der Schule. Die dritte, die sogenannte Bastelgruppe, gestaltete in Stop-Motion-Technik einen Film mit Legetrickfiguren. Auch ein Statement von Elternsprechern holten die kleinen Filmleute ein. Dabei kristallisierten sich etliche Wünsche heraus, die die Mädchen und Jungen für ihre Schule hegen: Ein Baumhaus, ein Sportgelände sowie eine Fahrradrampe. Nicht in den fertigen Film schafften es dagegen ein Hausaufgabenroboter und eine Eismaschine.

"Am Freitag erlebte das fertige Werk in der Klasse seine Premiere. 8:30 Minuten ist das fertige Video lang", erklärte SAEK-Studioleiter André Zühlke. Er lobt die Arbeit der Schüler. Jeder habe in viele Rollen schlüpfen dürfen: an Kamera und Ton, als Reporter, als Schauspieler oder als Statist. "Es hat ihnen viel Spaß gemacht", so Zühlke. Das bestätigten auch Luna und Jonas, die zum Abschluss für den Pressetermin noch einmal mit den Kameraleuten Lisa und Oskar für den Ton zuständig sein durften. Der Film soll auch dem Elternrat vorgeführt werden.

"Das war ein außergewöhnliches Projekt für uns", sagte Klassenleiterin Silke Landmesser. "Sehr spannend für die Kinder, aber auch für uns." Was der eine oder andere Schüler für Talente zeigte, hätte sie sonst wohl kaum herausgefunden, meint sie. Daran könne sie in der weiteren schulischen Arbeit anknüpfen.

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