Vorfreude auf Spitzenspiel

Die Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz empfangen am Samstag in der Bezirksklasse den HC Glauchau/Meerane III. Auch die Mittweidaer Teams kämpfen wieder um Punkte.

Rochlitz/Mittweida.

Die Vorfreude steigt bei den Handballerinnen des BSC Motor Rochlitz (2./21:9 Punkte). Sie empfangen am Samstag den HC Glauchau/Meerane III, der im Vorjahr aus der Kreisliga aufgestiegen war (1./23:7), zum Spitzenspiel in der Bezirksklasse. "Natürlich freuen wir uns riesig auf diese Partie", sagt der Rochlitzer Trainer Daniel Eckelt. "Wenn mir einer im Herbst gesagt hätte, dass wir nun Teil des Spitzenspiels wären, dem hätte ich es niemals geglaubt."

Doch nachdem seine Mannschaft Mitte November im mittelsächsischen Derby gegen den TSV Fortschritt Mittweida noch eine derbe Heimniederlage kassierte hatte (14:25), läuft es wie am Schnürchen: Mit sechs Siegen und einem Unentschieden katapultierten sich die Rochlitzerinnen in die Spitzengruppe der Bezirksklasse. "Nach dem Mittweida-Spiel haben wir uns zusammengesetzt und miteinander geredet", sagt Eckelt. Die Gespräche zeigten Wirkung. "Seitdem machen wir im Positionsspiel weniger Fehler und laufen somit nicht mehr so häufig in die Gegenstöße", sagt der BSC-Coach. Zudem sei das Rückzugsverhalten besser und seine Mannschaft wirft mehr Tore. "Sonst war meist bei 19 Treffern Schluss."

Dennoch sieht er seine Mannschaft am Samstagnachmittag als klarer Außenseiter. "Die HC-Spielerinnen hatten auch einen schlechten Saisonstart, fahren inzwischen aber teils sehr hohe Siege ein." Sein Team könne befreit aufspielen, so Eckelt. "Auch wenn die Mädels sicher etwas nervös sein werden."

Im Anschluss an die BSC-Damen wollen die Männer der HSG Rochlitz/Geringswalde (11./8:22) in der Bezirksklasse ihren positiven Trend fortsetzen. Sie treffen auf die dritte Mannschaft der HSG Freiberg (1./27:3). Nach drei Siegen aus den vergangenen drei Ligaspielen haben die Rochlitzer Männer auch Selbstvertrauen getankt. "Und ich denke, dass uns nun kein Team mehr unterschätzt und wir auch gegen Freiberg eine Chance haben", sagt Abteilungsleiter Alexander Goy.

Nach einigen Wochen Pause greifen auch die Handballerinnen des TSV Fortschritt Mittweida (3./20:8) wieder in das Ligageschehen ein. Sie sind bereits am frühen Samstagnachmittag bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz (7./15:15) gefordert und könnten im Falle eines Auswärtssieges weiter im Kampf um die Meisterschaft mitreden.

Seitdem Steffen Kopasz wieder bei den Mittweidaer Bezirksliga-Handballern an der Seitenlinie steht, ist die Weste des Teams weiß. Kopasz' Team gewann seit Jahresbeginn alle seine drei Pflichtspiele, darunter auch das Pokal-Viertelfinale gegen den HC Fraureuth. Am Samstag können die TSV-Handballer (7./14:12) endgültig in das sichere Fahrwasser zurückkehren. Sie gastieren bei der HSG Rottluff/Lok Chemnitz II (5./18:12). Für die Mittweidaer ist das Aufeinandertreffen der Auftakt in eine ganze Reihe von Pflichtspielen. Bis Anfang April bestreiten sie an jedem Wochenende eine Partie.


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