Warum es beim Ausbau der Windkraft so häufig knallt

Wenn irgendwo in Sachsen Pläne zur Errichtung von Windrädern laut werden, hagelt es Proteste. Wie diese Konflikte entschärft werden könnten, hat Eva Eichenauer erforscht.

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88 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

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    VaterinSorge
    11.10.2019

    Wir haben uns die Erde nur bei unseren Kindern geborgt. Und nun schaut sie Euch an, was wir unseren Kindern für ein Chaos übergeben. Ist es denn wirklich wert, die Landschaften durch Windparks und riesige Solarflächen zu verschandeln? Das ist unumkehrbar und wissenschaftlich überhaupt nicht erwiesen, dass diese Art der Energieerzeugung und des Transports rational und wirtschaftlich gerechtfertigt ist. Abgesehen von der tatsächlichen Grundstücks- und Eigenheimentwertung, ist das Wohn- und Lebensgefühl in Sichtweite von Windrädern wirklich stark beeinträchtigt. Alle dt. Nachbarländer rüsten schon mal auf, um uns ihren Strom schon mal zu verkaufen, falls es dann doch nicht so reicht mit der regenerativen Energie. Wir werden zukünftig völlig andere Energiegewinnungskonzepte erleben, das ist sicher. Es werden aber mit Sicherheit keine Windräder, Solarzellen oder E-Autos sein, sondern eine Mischung eigener Energiegewinnung und deutlich reduzierten Energieverbräuchen im täglichen Leben. Weniger Exporte, kürzere Transportwege für Waren des täglichen Bedarfs, Null Energiehäuser, weniger Verpackungen, effizientere Verkehrskonzepte usw. werden das Leben verändern. Dazu braucht man keine Windräder an Stellen, wo sie einfach unangenehm stören.

  • 3
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    Tauchsieder
    09.10.2019

    Dann empfehle ich ihnen "From......." sich mit den unmittelbar Betroffenen zu unterhalten. Die finden sie deutschlandweit, da müssen sie sicherlich nicht lange suchen.

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    FromtheWastelands
    09.10.2019

    @Tauchsieder ach isses wahr!?
    Einen Nachweis über diese Wertminderung würde ich sehr gerne sehen und die Begründung über einen derartigen Wertverlust sehr gerne lesen.
    (Das meine ich übrigens ernst und nicht sarkastisch)

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    Tauchsieder
    07.10.2019

    Wenn die Politik versucht jemanden etwas über zu stülpen ist dies das Ergebnis. Da helfen auch keine Bestechungsversuche mit Radwegen, oder anderen Firlefanz. Vor allem, wenn bei dem Ausbau der WKA bestehendes Recht gebrochen wird, Schaden und Nutzen in keinem Verhältnis stehen.
    Einfaches Rechenbeispiel:
    - Grundstück mit Haus vor Errichtung einer WKA = 500 000€ Wert !
    - Nach Errichtung einer WKA in Sichtweite = unverkäuflich, oder höchstens die Hälfte Wert !

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    FromtheWastelands
    07.10.2019

    Das altbekannte Problem, alte Menschen die mit der Welt nicht mehr klar kommen und gegen alles anschreien was nicht mehr in ihr rückständiges Weltbild passt, sei es E-Mobilität, 5G-Ausbau oder Windenergie.
    Sinnlos mit solchen Gestalten zu diskutieren, man redet gegen eine Wand.
    Was aber durchaus hilfreich wäre, wenn man als Betreiber mal etwas für die Gemeinden springen lässt, etwa Radwege oder Investitionen in die Infrastruktur. Die Gegen-alles-Brigade kann man damit zwar nicht überzeugen, aber gerade die Jüngeren, zumindest wenn es sie noch gibt, wären für sowas bestimmt zu haben.

  • 10
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    OlafF
    07.10.2019

    @Q....k....: Das fragen Sie besser die 3000 Kumpel in der Lausitz und an anderen Orten in D und die anderen tausenden Beschäftigten, welche dort dranhängen. Mein Schwiegersohn arbeitet bei Bremerhafen in der ,,Windkraft". Er hat bereits mehrmals den AG wechseln müssen, weil der Hype selbst dort vorbei ist. Selbst dort ist bald Ebbe, obwohl fast immer Wind weht. Die Rechnung geht nicht auf. Lesen Sie den Link der UNI Heidelberg. Dann geht Ihnen vielleicht ein Licht auf....Auf die große Koalition setze ich keine 10 Pfifferlinge mehr. Wenn die Grünen ihre radikalen Pläne durchsetzen und die Kernkraftwerke wirklich abgeschaltet werden, was glauben sie. Werden die Polen uns ihren billigen Kohlestrom verschenken, oder die Franzosen ihren Atomstrom?

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    quatschkopf
    07.10.2019

    Sie meinem also Kohlenabbau und Ölförderung gegen ohne Umweltzerstörung ab? Oder geht es nur darum dass es möglichst nicht vor der eigenen Haustür stattfindet? Aus dem Augen aus dem Sinn, diesem Eindruck kann ich mich nicht erwehren wenn ich die Konsequenzen neinsager höre.

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    OlafF
    07.10.2019

    Ob Frau Eichenauer die letzten Einheimischen schon einmal mit den amerikanischen Ureinwohnern verglichen hat?
    Es fällt sowieso schwer zu glauben, dass die frühere Mitarbeiterin des Potsdamer Institutes für Klimaforschung, welche nun beim Leibnitz-Institut alle möglichen Ausreden des Widerstandes gegen die Windkraft zur Deckung des Energiebedarfes erforscht, die kritischen Sachsen überzeugen kann.
    „Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann‘‘. (Cree-Indianer)
    Alles richtig, aber kann man als Mitläufer beim „CO2 Hype“ durch Zerstörung der Landschaft und beim Landraub im Namen der Windkraft die Welt besser machen? Selbst wenn man mit Geld, die leeren Kassen der Kommunen füllt. Wenn durch Neiddebatten durch Lenkungswirkung des Geldes, der Widerstand der Einheimischen gebrochen ist, und die letzten Landschaften verspargelt sind, wird man merken, dass die Maßnahmen sinnlos waren.

    https://www.physi.uni-heidelberg.de/~dubbers/energiewende/text.pdf

    Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass gegenläufige
    wissenschaftliche Argumente bewusst nicht zur Kenntnis genommen werden. So gewinnt, anstatt der Vernunft des Kompromisses, die Polemik. Kein Wunder wenn Forderungen laut werden, nach dem der Bau von Windrädern in den Vorgärten rot-grün dominierter Hochburgen von Großstädten erfolgen sollte.