Was im Jahr der Industriekultur ansteht

Die Landesausstellung "Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen" hat in Chemnitz zwei Standorte. Im Programm spielen auch Tüftler mit kuriosen Kostümen und Schweißerbrillen eine Rolle.

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6Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Nixnuzz
    01.03.2020

    Kleiner Nachtrag: Nachdem die Digitalfotografie mit all ihren Erscheinungsformen den Kamerafilm überholt hatte, waren AGFA-Filme "out of order" und die Firma ging den Bach runter. Es war ein "schei.." Gefühl, als die Filmgiesserei, Verwaltung und Verpackung dank 2er 60to-Abrissbagger mit ihren Betonscheren Stück für Stück direkt am Bürofenster vorbei runtergeknabbert wurden. Nach meiner Pensionierung bin ich da nochmal hingefahren. Das AGFA-Gelände war eine grüne Wiese mit gelben Büschen drauf. Mein damaliges Büro war zu einem ca. 5m hohen Schuttkegel mutiert. Es standen dort nur noch aussortierte Industrie- und Architktur-Denkmäler des Landes NRW. Ein Großteil der Ausscheidungs-fähigen oder auch -willigen hatte die Sozialpläne angenommen. Ende und Aus.

  • 1
    6
    Interessierte
    01.03.2020

    Mich hat das nicht betroffen , aber ich kenne Leute , die in den Industriewerken gearbeitet hatten …

    Aber das sitzen heute Menschen in den gewissen Etagen und Einrichtungen , um die 50 und vor 30 Jahren noch in die Schule gegangen , und erklären den damals entlassenen Chemnitzern ´ihre` Industriegeschichte , nachdem die die Büchern gewälzt haben …
    Hier , das sind alles junge Leute , woher kommen die denn ?
    https://web.saechsisches-industriemuseum.com/chemnitz/infothek/kontakt.html

  • 2
    4
    Nixnuzz
    29.02.2020

    @martindamm: Vielleicht sollten manche Leute mal den inneren Standort wechseln und sich in die "andere Person" versetzen. Sorry, martin, wenn ich Ihnen und einigen anderen mit dieser Überzeichnung auf den Keks gegangen bin!

  • 11
    1
    martindamm
    29.02.2020

    @nixnuzz, @interessierte:
    ich glaube sie würden den chemnitzern und den restlichen besuchern eine große freude machen, wenn sie diese mit ihrer verbitternden art verschonen!!!

  • 1
    7
    Nixnuzz
    29.02.2020

    Ja - das muss man den Westlern lassen: Im Betriebe schliessen und abreissen sind die ganz gut. Soweit ich zurückdenken kann, machen die das in jeder Stadt - auch in meiner Heimatstadt: Landmaschinenwerkstatt für Lanz-Bulldog: weg, Heimeier-Ventilgiesserei/Dreherei - weg, Drahtzieherei mit Aufträgen bis nach Brasilien - weg; 2 Bauernhöfe im Stadtkern - weg, Kugellagerfabrik für Großkräne - weg, Samenhandel für die Landwirtschaft - weg, Stadtbrauerei - weg, Geschirrfabrik - weg, Kleiderfabrik - weg, Metallwarenladen für Haus und Kleinbetriebe - weg.etc..etc..Jetzt hat man begriffen, das ohne Arbeitsplätze keine Steuern oder Zuschüsse in das Stadtsäckel fliessen und zieht jetzt eine Universität hoch...Von den geschlossenen Kneipen oder Restaurants ganz zu schweigen. Ob die Studenten das rausreissen?? Zumindest ein international agierender Pkw-Zulieferant hat überlebt und braucht wohl manchen Studienabgänger. Keine Ahnung, wie der Laden nach der wievielten "Namenshäutung" heute noch heißt...

  • 2
    15
    Interessierte
    29.02.2020

    Die Chemnitzer können sich das angucken und hätten somit viel zu tun in den nächsten Monaten , meinte ein Herr Burkhart gestern im SF
    "Jahr der Industriekultur"
    https://www.sachsen-fernsehen.de/kategorie/chemnitz/

    Mich interessiert das nicht , was die Westler da zusammentragen und uns da vorführen , nachdem die die gesamte Industrie in der Stadt kaputt gemacht haben und nun ´großartige` Museumsbesuche organisieren und sich dazu noch damit brüsten , ich habe die Betriebe alle noch im Kopf