Was man zu Ostern darf und was nicht

Fragen und Antworten zu Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen in Sachsen. Die Polizei kontrolliert die Einhaltung des 15-Kilometer-Radius.

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2222 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    3
    cn3boj00
    10.04.2020

    @Deluxe, im Prinzip haben Sie recht, was die bürokratischen Auswüchse so alles für Widersinn hervorbringen, die nichts mehr mit dem eigentlichen Anliegen - der Vermeidung von Infektionen - zu tun haben. Andere Maßnahmen hingegen, die viel dazu beitragen könnten, wie eine Mundschutzpflicht im Supermarkt und auf der Straße werden dagegen nicht eingeführt. Damit könnte man etwa auch andere Geschäfte öffnen. Motorradfahren ist auch verboten, weil das wohl eine Bewegung im Sitzen ist.
    Andererseits gebe ich zu bedenken, dass wir uns das ja selber zuzuschreiben haben - bzw. einigen Idioten, die partout beweisen wollten wie ihnen das am Ar... vorbeigeht. Die anfänglichen Bestimmungen waren auf Augenmaß usgelegt, es gab absichtlich keine allzu präzise Regeln, nach dem Motto: wenn sich alle mit gesundem Menschenverstand beschränken passt das. Aber der ist längst bei vielen verloren gegangen, es wurde sogar geklagt. Was wir jetzt haben ist die Folge davon. Da man nicht für jede Handlung eine Regel aufstellen kann, wir aber Präzisierungen wollten, sind nun auch diese Auswüchse entstanden.

  • 3
    2
    Einspruch
    10.04.2020

    Man testet wohl gerade, wie weit man den Bogen (über)- spannen kann.

  • 5
    2
    744953
    10.04.2020

    @Deluxe: Sehr gut geschrieben, ganz meine Meinung. Ich hatte heute früh selbst einen Kommentar geschrieben. Aber der war wohl zu direkt und wurde gar nicht erst veröffentlicht - auf die Art kann man dann auch Meinung bilden.

  • 2
    6
    Hinterfragt
    10.04.2020

    Schau mal an, der rote Zähler am amtlichen Kartenlink zeigt einmal mehr den Bildungsmangel von Teilen der Bevölkerung ...

  • 1
    5
    Hinterfragt
    10.04.2020

    Ich find's ulkig, wie man sich hier eine anmaßend negative Wertung, für eigene Erfahrungen erlaubt ...
    Trotzdem schöne Ostern

  • 3
    5
    Hinterfragt
    10.04.2020

    Nun, bloß gut, dass mir die Wertungsalgorithmen hier in diesem Forum bekannt sind, sonst würde ich mir da Gedanken zu meiner Meinung machen - liege also voll richtig ...

  • 15
    9
    Freigeist14
    10.04.2020

    Goethes `Osterspaziergang ` beschreibt die Sehnsucht der Menschen nach der Natur , nach Sonne und frischer Luft . Er konnte ja nicht ahnen ,das sich die Leute 2020 einer völlig überzogenen Ausgangssperre beugen sollen um den verantwortungsvollen Bürger zu geben .

  • 23
    14
    Deluxe
    10.04.2020

    An die roten Daumen:

    Wenn Sie mir wissenschaftlich fundiert erklären können, warum die Kleinstaaterei in Sachsen eine 15km-Regelung bringt und die Baumärkte geschlossen haben, während wenige Kilometer weiter in Thüringen alles geöffnet hat und in keinem anderen Bundesland von 15km die Rede ist (abgesehen von ähnlich willkürlichen Entscheidungen in Bayern), dann akzeptiere ich rote Daumen in jeder beliebigen Menge.

    Können Sie das?????
    Ich glaube nicht...

  • 5
    10
    Hinterfragt
    10.04.2020

    @Deluxe, nö, hab ich nicht.
    Bisher habe ich aber eben noch keinen Angler in "viel Bewegung" gesehen.
    Diese standen, saßen ausnahmslos beim Angeln am See oder Fluss.

  • 26
    0
    Echo1
    10.04.2020

    Man sollte die Hygiene und den Abstand ernst nehmen. Aber sonst ein bisschen Spass muss sein. Humor muss sein.
    So steigern wir unsere Abwehrkräfte.
    Zurückziehen und Angst haben ist falsch.
    Jetzt gehe ich spazieren. Und wenn sich einer vor mir wegdreht, sage ich freundlich
    Guten Morgen. Oder Kuckuck!

  • 18
    7
    1005
    10.04.2020

    Den meisten (90%) der Menschen stört,daß die Spaßgesellschaft zum erliegen gekommen ist.Vieles,fast Alles wird wird kritiklos, ja lethargisch hingenommen.Es lebe das betreute Denken.Ein schönes Osterfest.

  • 22
    29
    Deluxe
    10.04.2020

    Hinterfragt:
    Einen Fischereischein haben Sie nicht, oder?
    Angeln kann mit viel Bewegung einhergehen. Nicht jedes Angeln ist Ansitzangeln.

    Ich kann über die Entscheidung des OVG nur den Kopf schütteln. Sie ist willkürlich getroffen, es gibt keinerlei wissenschaftliche Grundlage für die 15km und die Maßnahmen insgesamt sind inkonsequent, halbherzig und gleichzeitig völlig überzogen.

    Warum dürfen hunderte Menschen gleichzeitig in den großen Supermärkten herumlaufen, auf die Lebensmittel niesen, alles anfassen und anriechen, während der Baumarkt nebenan geschlossen wurde? Wo ist da die Logik? Nur weil die einen Lebensmittel verkaufen und die anderen nicht?
    Wenn mein Dach undicht wird oder ein anderer Schaden am Haus auftritt, ist der Einkauf von Baumaterial genauso lebenswichtig wie der Einkauf von Nahrungsmitteln!

    Spaziergang ja, Ausruhen ja, Eier suchen ja, auf eine Decke setzen nein. Wo ist die Logik? Ist die Infektionsgefahr auf der Decke größer als auf der Parkbank? Ist 5min Parkbank sitzen weniger gefährlich als 15min auf der Decke? Was soll das?????

    Warum pfercht man die Menschen zu Hunderttausenden in den Städten zusammen, anstatt sie draußen in der Natur, in Gärten, Wochenendgrundstücken usw. zu verteilen? Denjenigen, die eine solche Möglichkeit haben, sollte man dringend raten, die Mietwohnungen zu verlassen und sich auf ihre Datschen zurückzuziehen. Weil man dort viel mehr Abstand zu anderen hat.
    Das Übernachtungsverbot gemäß Bundeskleingartengesetz würde ich vorübergehend aufheben und jedem Kleingärtner empfehlen, lieber in der Laube zu wohnen. Abstand hält man dort viel leichter als in den engen Treppenhäusern oder gar Fahrstühlen der Mietshäuser.

    Unser Staat macht aber genau das Gegenteil von all dem. Menschen werden auf engstem Raum zusammengezwungen, in den Supermärkten werden die Gänge nach wie vor mit Ware verbaut, sodaß 2m Abstand kaum einzuhalten sind, willkürlich wird der eine Laden geschlossen, der andere hat geöffnet. Die Wirtschaft kollabiert, die Folgen sind unabsehbar katastrophal. Und ich fürchte, hier soll vor allem ausgetestet werden, wie weit man ohne Bürgerproteste gehen kann. Der Gedanke drängt sich geradezu auf.

    Wohin soll das führen?
    Und die Entscheidungen in Politik und Justiz werden ausnahmslos von medizinischen Laien ohne jede Sachkenntnis gefällt. Richter, Abgeordnete, Minister. Verwaltungsfachleute und Juristen, aber keine Mediziner.

    Und währenddessen schafft es eines der am höchsten entwickelten Industrieländer nicht, die Versorgung der Bevölkerung mit Toilettenpapier (!!!) sicherzustellen. Es gibt nirgendwo auch nur eine Rolle und wenn überhaupt, dann auf Zuteilung.
    Ist das der erste Schritt zur Rationierung, zu Lebensmittelmarken?
    Wo soll das enden? Und wann? Wenn der gesamte Mittelstand pleite ist? Soll man das Online-Abo der FP wieder in ein normales Abo umwandeln, damit genug Papier im Hause ist? Kleingeschnitten, so wie früher, soll Zeitungspapier ja auch verwendbar sein...

    Das ganze Krisenmanagement ist für mich in höchstem Maße fragwürdig, teils unglaubwürdig und vor allem: frei von Sachkenntnis. Eine Katastrophe.

  • 25
    9
    paral
    10.04.2020

    Guten Morgen! „Die Situation, in der wir leben, hat einen notstandsähnlichen Charakter angenommen“, sagte Rupert Scholz, ehemaliger Bundesminister und Staatsrechtler. Da hat er ja wohl recht. Heute Morgen zur vollen Stunde die Nachrichten: Der Aufmacher des MDR: Die Polizei kontrolliert. Strafen und Verbote. Das ist echte Einstimmung für den Feiertag. In allen Medien, siehe oben, was "darf" man und welche Strafen drohen! Bußgeldkataloge! Durchsetzung! Ich glaube, die vergangenen Wochen haben bewiesen, wie freie und verantwortungsvolle Bürger mit der Krise umgehen, und das sind eigene Beobachtungen und Gespräche. (Ich überlege grade, ob ich "frei" weglassen soll.) Ob meine Kritik hohes Niveau oder unterste Schublade ist, mag jeder für sich entscheiden. D.F.0950

  • 4
    20
    Hinterfragt
    10.04.2020

    Mal so ganz nebenbei:

    Solchen "sinnlosen" Wortmeldungen ist es zu verdanken, dass immer wieder Gesetze kassiert werden bzw. nachgebessert wird.
    Aktuelles Beispiel, 15km ...

  • 4
    17
    Hinterfragt
    10.04.2020

    Schau an, schonn 7 mit Geografie 6!

    Der Sinnlosigkeit einiger Kommentare stimme ich voll zu ...

  • 32
    12
    Annett1610
    10.04.2020

    Ich bin auch erstaunt über die Kommentare. Jeder kann doch froh sein, wenn er Ostern wenigstens mit dem Partner/ Partnerin verbringen kann, auch wenn die Kinder und Enkel nicht kommen können. Enttäuscht sollten nur die Leute sein, die Ostern wirklich allein in ihrer Wohnung sitzen. Weil sie ledig, geschieden oder verwitwet sind, keinen Partner an ihrer Seite haben und nun auch keinen Besuch bekommen können. Oder die Menschen im Alten- und Pflegeheim. Insofern ist das Jammern einiger Menschen doch ein Jammern auf hohem Niveau.

  • 18
    4
    Tauchsieder
    10.04.2020

    "IchundIch1", kauf dir nen Angelstuhl und schon bist du raus aus dem Irrsinn.

  • 31
    15
    872889
    10.04.2020

    Anstatt mit sinnlosen Kommentaren sich zu echauf­fie­ren, sollte man sich an die vorübergehenden und durchaus erträglichen Einschränkungen im Freizeitbereich einfach mal halten. Umso schneller werden diese auch wieder gelockert werden können.

  • 5
    14
    Hinterfragt
    09.04.2020

    "...Damit sind etwa Ausflüge in Familie von Chemnitz ins Erzgebirge,... tabu...."
    Glaube ich nicht ...

    Z.b.:
    https://geoportal.sachsen.de/?map=d402baeb-652b-4d4f-9da1-d27ab9ff215e

  • 17
    10
    IchundIch1
    09.04.2020

    Ich setze mich beim '' Angeln '' immer auf eine Decke. Was nun ?

  • 32
    12
    Hinterfragt
    09.04.2020

    "...Ja. Angeln gilt als Bewegung an der frischen Luft und ist bei Vorliegen der üblichen Berechtigung erlaubt....

    Hääääääääää?
    Hat sich da was geändert?
    Ich kenne es mit Sitzen auf n'em kleinen Hocker oder Klappstuhl!
    Seit wann läuft man beim Angeln ständig hin und her?

    Sitzen/ Liegen allein auf n'er Decke z,B. am Ufer eines Flusses einfach so, darf man nicht - muss man nicht verstehen

  • 13
    19
    Hankman
    09.04.2020

    Danke für den informativen Text! Ein bisschen meckern muss ich aber über ein Detail. Am Anfang steht, Ostern sei "das Fest der Auferstehung". Ja, das ist es für gläubige Christen - jedenfalls ab dem späten Samstagabend. Vorher ist es eher traurig. Stichworte: Kreuzweg, Kreuzigung, Grablegung usw. Das Fest ist also für Christen zweigeteilt. Christen machen in Sachsen - großzügig gerundet - ein Viertel der Bevölkerung aus. Für die anderen drei Viertel ist Ostern ein traditionelles Familienfest, dessen religöser Bezug eigentlich keine Rolle mehr spielt. Das eine wie das andere ist okay. Aber man sollte halt immer beide Blickwinkel auf das Fest im Kopf haben. Der Anfang des Textes spricht - streng genommen - nur die christlichen 25 Prozent der Sachsen an. Ich fühlte mich da ein wenig ausgegrenzt ...