Wasserkraftanlage Gückelsberg: Wiederinbetriebnahme unklar

13 Jahre nach Stilllegung der Technik an der Flöha soll sie wieder Strom erzeugen. Das Verwaltungsgericht hat den Vorstoß zunächst gestoppt. Es zeigt aber einen Weg zum Ziel auf.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Premium


  • 1 Monat kostenlos
  • Testmonat endet automatisch
  • E-Paper schon am Vorabend
  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+)

Sie sind bereits registriert? 

33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    1
    Interessierte
    21.02.2020

    Ist das ein Foto aus DDR-Zeiten ?

  • 5
    0
    575042
    20.02.2020

    Wieso ist die Wiederinbetriebnahme dieses Schwarzbaus unklar ? Hier steht der Abriß derAnlage an und keine Wiederinbetriebnahmen. Und es ist zu klären, wer aus den staatlichen Behörden diesem Schwarzbau finanzielle Unterstützung (sprich Fördermittel) zugeschanzt hat. Und natürlich stellt sich dann auch die Frage nach den Hintergründen der wohlwollenden Unterstützung dieses Schwarzbaus. Da hat der Qualitätsjournalismus der Freien Presse noch viele Recherchemöglichkeiten, um die geschätzte Leserschaft allumfassend über die Hintergründe der Vorgänge um die Wasserkraftanlage in Flöha-Gückelsberg aufzuklären.

  • 4
    2
    Tauchsieder
    20.02.2020

    Man kann es kurz und knapp auf einen Nenner bringen, das Bundesverwaltungsgericht hat über diese Anlage abschließend entschieden. Diese Anlage ist nicht im Besitz eines Wasserrechts/Altrechts.
    Mit Beschluss vom 10. Juli 2007 hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig als letzte Instanz einen Streit zum Abschluss gebracht, in den neben dem Anlagenbetreiber der Landkreis Freiberg, das Regierungspräsidium Chemnitz, das Verwaltungsgericht Chemnitz und das Oberverwaltungsgericht Bautzen eingebunden waren. Über das fehlende Altrecht hinaus sei seitens der Wasserbehörde festgestellt worden, dass die Anlage insbesondere aus naturschutzrechtlichen Gründen nicht genehmigungsfähig sei, so dass auch die Erteilung eines neuen Wasserrechts nicht in Betracht kam, hieß es in der Entscheidungsbegründung des Regierungspräsidiums Chemnitz.
    Nicht die Wehranlage, also dieser Schwarzbau ist das eigentlich Störende sowie dies in dem Artikel aufgeführt wird, sondern die Auswirkungen die davon auf die Umwelt ausgehen. Mit diesem neuen bestreben soll hier lediglich ein Schwarzbau legalisiert werden. Das dies bei einem weiteren Versuch vor den Instanzen scheitern muss, hat erst vor kurzem der Vogtlandkreis mit seinem Schwarzbau "Elsterradweg" schmerzlich erleben dürfen. Mittlerweile sind so viel Urteile und Beschlüsse bis hin zum EuGH gefasst wurden die die Rechte der Umweltverbände gestärkt haben, dass man zuversichtlich sein kann, dass sich am Istzustand dieser Anlage auch in Zukunft nichts ändert.
    Eine Frage steht hier allerdings im Raum, warum hat man seitens der Wasserbehörden vom Betreiber nicht den Rückbau dieser Wasserkraftanlage Anlage gefordert. Immerhin sind seitdem über 13 Jahre vergangen.
    Vielleicht ist ja die RA Markert der Meinung, dass nach dem Kohleausstieg der Kanzlerin mit der WKA Gückelsberg die Braunkohlekraftwerke ersetzt werden.
    Wie heißt es doch in einem Indianersprichwort: - Ein totes Pferd kann man nicht reiten -.
    Was den Journalisten dieses Artikels jedoch geritten hat dieses tote Pferd "Gückelsberg" wiederzubeleben, entzieht sich unserer Erkenntnis.