Wenn das Handwerk ausstirbt: Bei Netzschkaus Bäckern geht der Ofen aus

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Nach Kriegsende gab es in der Stadt 27 Bäcker, bis zum Jahresende schließen die letzten drei - zwei gehen in Rente, einer gibt auf. In die Lücke stoßen ein Elsterberger Bäcker und eine Lauschgrüner Metzgerei.

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33 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 6
    4
    Malleo
    15.12.2019

    Die Handwerker sterben aus, die Mundwerkerdominieren.
    Roth mit dem Klimapass wäre ein absoluter Grund diese an intellektueller Schläfrigkeit leidende Republik zu verlassen.
    Dies Frau läßt alles vermissen, vor allem an Verstand.
    Ein Land wie eine Hippiekolonnie auf Hasch, die allein solch Vorschläge zuläßt.

  • 8
    1
    ralf66
    15.12.2019

    @fpleser, Ihr Kommentar macht nachdenklich und zeigt schwere Probleme auf, gut ist es für die Öffentlichkeit mal jemanden zu haben, der einen hinter den Vorhang schauen lässt.

  • 11
    2
    fpleser
    15.12.2019

    ich habe 31 als Bäcker in einem kleinen Handwerksbetrieb gearbeitet, vor 2 Jahren war Schluß, es hatte mir immer Spaß gemacht aber es ist ein undankbarer Job.
    Was sind Gründe für das Aussterben dieses Handwerks: zeitiges aufstehen, körperlich schwere Arbeit, nicht geade üppiger Verdienst. Wer will das heute machen?
    Heute gibt es mehr Geld wenn das Getreide verfeuert wird als wenn es zu Mehl verarbeitet wird, viele Bauern bauen Getreide an welches einen hohen Ertrag hat aber weniger Backfähig ist, also muß Chemie zugesetzt werden, immer mehr, und es kommt nicht mehr die Qualität von früher heraus.
    Früher gab es auch hier und da mal Ungeziefer, trotz guter Hygiene, mal eine Maus oder Mehlmotten. In den letzten Jahren gab es immer seltener mal sowas, also schmeckt auch denen das Mehl nicht mehr. Aber der Mensch isst es, sicher hat das auch mit der Zunahme von Unverträglichkeiten zu tun.
    Und dann ist eben der Kunde bequem, kauft gleich im Supermarkt weil man beim Bäcker keinen Drive-in hat, die wenigen Stammkunden die laufen reichen nicht mehr.
    Es gibt noch viele Gründe, auch diese neue Bon-Verordnung, ich kann diese Bäcker sehr gut verstehen, es fällt ihnen sicherlich nicht leicht.