Kirchberg, die Stadt der sieben Hügel

Sieben-Hügel-Stadt - so lautet Kirchbergs schmückender Beinamen. Allein das sagt schon viel über die idyllisch im Rödelbachtal gelegen Kleinstadt im Süden des Landkreises Zwickau aus. Einschließlich der Ortsteile Burkersdorf, Cunersdorf, Leutersbach, Saupersdorf, Stangengrün und Wolfersgrün leben dort rund 8500 Einwohner. Obwohl die Stadt vor über 800 Jahren erstmals urkundlich Erwähnung fand, dürfte die Besiedlung durch Slawen schon lange davor erfolgt sein. Hinzu kommt, dass in der Stiftungsurkunde der Marienkirche zu Zwickau von 1118 auch die damals üblichen Landmarken als Gebietsbegrenzungen aufgeführt sind. Unter anderem der "collemque Recma" -  der Borberg.

Heute ist Kirchberg eine moderne Kleinstadt mit einer attraktiven Altstadt und einer gut funktionierenden Infrastruktur. Dank der neu gebauten Umgehungsstraße ist es bis zur Autobahn A72, nach Zwickau oder Schneeberg nur ein Katzensprung. Kirchberg trägt den Titel "Familiengerechte Kommune". Gerade für Familien sind die dortigen Kinderbetreuungseinrichtungen ebenso interessant, wie das Vorhandensein einer Grund- und Oberschule sowie des Christoph-Graupner-Gymnasiums.

Auch touristisch kann die Kleinstadt punkten. Zum Beispiel mit dem jährlichen Altstadtfest oder dem traditionellen Borbergfest, zu dessen Programm seit über 20 Jahren eines der größten Zweirad-Oldtimertreffen der Region gehört. Wanderfreunde können entlang des Sieben-Hügel-Rundwanderweges das Stadtgebiet und sein Umland erkunden. Zudem gewährt ein Spaziergang entlang des Bergbaulehrpfades im Hohen Forst Einblicke in die Geschichte des regionalen Bergbaus. Empfehlenswert ist ein Abstecher auf den Borberg und den dort stehenden König-Albert-Turm. Wer die 53 Stufen bis zur Aussichtsplattform erklommen hat, dem liegt Kirchberg regelrecht zu Füßen. Von dort aus bietet sich ein herrlicher Ausblick, der bis ins Erzgebirge und das Vogtland reicht. Darüber hinaus befindet sich unweit von Kirchberg im Hartmannsdorfer Forst der höchste Punkt des Landkreises, der Dank eines gut ausgeschilderten Wanderwegnetzes problemlos erreichbar ist. Extra angelegte Sichtschneisen erlauben auf der Kuppe des 610,4 Meter hohen Großen Hirschenstein einen eindruckvollen Blick weit ins Land.

 

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