Wie die DDR das bunte Westfernsehen blockierte

Der Westen feiert: 50 Jahre Farbfernsehen. In der DDR ging die Schwarzweiß-Ära erst zwei Jahre später zu Ende. Doch mit den Ostgeräten konnte man Sendungen von drüben nicht in Farbe sehen. Das lag an der Technik. Und an einem Kampf der Systeme.

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4Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    3
    Interessierte
    08.04.2019

    Das hatte ich mit unter Sandmännchen gefunden ....

    Sie hatten doch gar keinen Raduga …..
    Sie haben doch gar nicht in Karlmarkstadt gewohnt
    Und ich bezweifle , dass Sie heute in Chemnitz wohnen
    Sie erzählen uns doch sicherlich immer nur ´schöne` Geschichten , worüber Sie mal was in den seit über 30 Jahren andauernden Hetz-Dokus gehört haben , Blackadder

  • 4
    0
    Zeitungss
    24.08.2017

    Bevor Mitte der 70er der Cromat und die Folgemodell serienmäßig mit Kombidecodern ausgeliefert wurden, konnte man die Vorgänger mit einem PAL-Decoder der Fa Grundig (98,00 DM), wer die Möglichkeit der Beschaffung hatte, nachrüsten. Hartgesottene Genossen begnügten sich weiterhin nur mit Secam, was auch gerecht war. Die Geräte russischer Produktion hatten den Vorteil, gleichzeitig als Zentralheizung zu fungieren und Feuerwehreinsätze in diesem Zusammenhang waren nicht selten. Wer sich an diese Zeit noch erinnern kann und mit der heutigen Technik vergleicht, wird feststellen, dass der Begriff Farbfernsehen zur damaligen Zeit nicht passte und BUNTfernsehen eigentlich treffender gewesen wäre. Das amerikanische NTSC, obwohl schon älter, war zu dieser Zeit von Brauchbarkeit ebenfalls noch weit entfernt. Heute ist das kein Thema mehr.

  • 2
    2
    gelöschter Nutzer
    24.08.2017

    Also unser alter Raduga könnte das definitiv nicht. Nach einer Stichflamme Mitte der 1980erJahre hatte sich das allerdings auch erledigt und wir schauten nur noch schwarz weiß.

  • 7
    0
    Hankman
    24.08.2017

    Wie wurde denn nun blockiert? Die Geschichte mit Pal/Secam taugt (allein) nicht so recht als Erklärung. Secam wird noch heute in vielen Ländern genutzt. Ich vermute mal, dass es damals weniger ideologische als Bündnis-Gründe dafür gab, dass die DDR auf Secam setzte. Die DDR gehörte zum RGW, in dem man auf gemeinsame Standards setzte und gern festlegte, wer was wie zu produzieren hätte: Die CSSR die Straßenbahnen, Ungarn die Busse usw. Ich weiß auch nicht, ob und wie viel man an Lizenzgebühren für das System zahlen musste. Secam war wohl günstiger zu haben.

    Was im Text nicht stimmt: Farbfernseher, die Pal und Secam beherrschten, gab es in der DDR nicht erst in den 80ern, sondern bereits ab Mitte der 70er-Jahre. In meiner Familie wurde Ende der 70er ein solcher Chromat-Fernseher aus Staßfurt für rund 4000 Mark angeschafft. Der beherrschte Ost- und West-Fernsehen, also Secam und Pal (und ging bis Anfang der 90er nur ein einziges Mal kaputt). Zusammen mit der Gemeinschafts-Westantenne, die wir Mitte/Ende der 70er-Jahre von unserer Wohnungsgenossenschaft bekamen, ein gutes Team. ;-)