Windrad-Nachbar: Mich stört das nicht

Jochen Kränkel lebt seit Jahr und Tag am Windrad nahe des Gewerbegebiets. Er sagt zu den Neubauplänen: Irgendwo muss der Strom ja herkommen.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    1
    OlafF
    26.01.2020

    Es ist nun einmal noch erlaubt dafür oder dagegen zu sein, oder gar keine Interesse zu zeigen. Weil man sich z.B. für bestimmte Dinge nicht interessiert. Auch das sei erlaubt. Wer hysterisch reagiert, verliert in jedem Fall den Verstand. Wenn man sich auf der Suche nach der Realität nicht auch einmal die Argumente der anderen anhören kann, ist man bereits verloren.

    Welt am Sonntag vom 26.01.2020 "Im Luftreich der Träume" (Stefan Aust )

  • 8
    5
    cn3boj00
    25.01.2020

    Ich dachte schon, die Vernunft hat Deutschland mit dieser Antiwindradhysterie völlig verlassen. Und da kommt dieser Mann und sagt einfach: Mich stört das nicht.
    Es gibt es also doch noch, Gelassenheit und gesunden Menschenverstand.

  • 7
    3
    Lexisdark
    24.01.2020

    Wieviele Arbeitnehmer haben in der Solar- und Windenergiebranche ihren Job verloren, weil man erstens nicht in der Lage ist, Produkte zumindest aus der EU zu fördern statt aus China und zweitens die Lobbyisten von der fossilen Fraktion immer noch zu viel Macht haben? Die wurden nicht mit Milliarden Euro ruhig gestellt wie die Kohlekumpel. Und Wartung und Instandhaltung sichert auch noch ein paar Plätze. Und der Konsens der Kohlekommission wurde gleich mal mitbeerdigt.

  • 3
    6
    OlafF
    24.01.2020

    @Lexi...: Der Unterschied zu heute. Es war eine Entscheidung um Arbeitsplätze ganzer Regionen zu erhalten und nicht zu vernichten. Es sicherte Wohlstand und Preisstabilität über Jahrzehnte und steigerte sie nicht um 30% in nur 10 Jahren. Heute werden ökonomische Gesetzte außer Kraft gesetzt, ohne einschätzen zu können ,welche Konsequenzen für Ökonomie und Natur damit verbunden sind. Man handelt erst, weil man vom Mainstream getrieben wird, und später überlegt man wie es weitergehen soll...Alles nachvollziehbar, aber Schritt für Schritt und nicht Überkapazitäten schaffen und gleichzeitig Ausgleichszahlungen und Negativpreise für Stromschenkung bezahlen. Wenn es zum Blackout kommt, dann ist niemanden geholfen, schon gar nicht den sogenannten Klimaaktivisten. Diese sind gerade dabei die Umweltschützer zu spalten in pro und konträr Windenergie.

  • 4
    1
    ths1
    24.01.2020

    "Ich fände es aber toll, wenn man den hier erzeugten grünen Strom auch direkt hier verbrauchen könnte." Wo ist das Problem? Windstrom wird vor Ort eingespeist und sucht sich immer den kürzesten Weg. Also wird Herr Kränkel wohl auch viel davon verbrauchen.

  • 6
    3
    Lexisdark
    24.01.2020

    Na Olaf, was glauben Sie denn, wieviel Geld die Lobbyisten der Atom - und Kohlekraftwerke so gekostet haben an Steuergeld?

  • 5
    8
    OlafF
    24.01.2020

    ...das ganze aufs Meer hinaus zu verlagern, macht das ganze ohne Fernglas erst mal unsichtbar, aber 5000 benötigte neue Anlagen füllen erst mal die Geldbeutel der Lobbyisten, und dass über Jahrzehnte, natürlich auf Kosten der Verbraucher.
    (vorausgesetzt die Leitungen und der Speicher sind vorhanden und die Syncronisation klappt)

    https://www.google.com/amp/s/amp.welt.de/wirtschaft/article205294189/Energiewende-Offshore-Windkraft-ersetzt-jetzt-vier-Kohlekraftwerke.html

  • 6
    9
    Tauchsieder
    24.01.2020

    Alle reden, wirklich alle "mario...."?
    Die Bundesregierung, die hat zur Zeit sowieso nichts anderes im Kopf.
    Die WKA-Betreiber, verständlich.
    Die Betroffenen dieser Spargelwirtschaft, auch verständlich.
    Und "mario....", sind das alle?
    Übrigens ist das Bild ein Lacher für sich. Sieht doch der Herr gerade mal den oberen Umkehrpunkt der Flügel weit hinterm Wald. Er soll sich doch bitte mal mit denen unterhalten die diese Anlage in ihrer ganzen "Schönheit" bewundern können.

  • 7
    6
    OlafF
    24.01.2020

    Gut, wenn die Akzeptanz in solchen dünn besiedelten Gegenden so hoch ist , spricht nichts dagegen... Aber insgesamt werden Windräder nicht überall die richtige Lösung sein. Genauso wenig wie Hobbybauern und Kleingärtner Millionen von Menschen sättigen können. Als Einzellösung für abgelegene Gegenden okay. Die größte Gefahr für Artenschutz und Natur geht von den großen Anlagen aus, deshalb sprechen sich Naturschützer für eine Begrenzung aus.

  • 15
    9
    mario1306
    24.01.2020

    Der Mann hat völlig Recht! Alle reden von Energiewende, aber man stört sich gleichzeitig an Windrädern bzw. deren Standorten. Da beisst sich die Kuh in den Schwanz!