Wo Geschichte lebendig wird

Sie haben es spannend gemacht: Die Helfer des Fördervereins Schloss Netzschkau räumten Samstagmittag - als schon die ersten Besucher das Schloss betraten - die letzten Exponate in die Galerie. Dort wird die Sonderausstellung "75 Jahre Kriegsende. Aus und vorbei?" gezeigt. Sie beschäftigt sich mit den Biografien von Holocaustüberlebenden in der Ukraine und greift dazu bislang eher unbekannte Fakten und Erinnerungen auf. Die letzten Exponate waren Originalbriefe von Menschen aus der Ukraine, die vom Verein "Christen an der Seite Israels" (CSI) im Rahmen von Hilfsprojekten unterstützt werden. Besucher wie Celine Zetlmeisl (Foto) betrachteten die Ausstellungsstücke, die so zum Fenster in die Vergangenen wurden. Zur Ausstellung gibt es eine Begleitbroschüre mit den Biografien und Bildern der Holocaustüberlebenden, deren Fotos und Zitate den Kern der Sonderschau bilden. (pstp)

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