Chemnitzer Linux-Tage 2021 anders

Mehr als 70 Vorträge, zwölf Workshops und ein virtuelles Veranstaltungsgebäude laden am 13. und 14. März ein

Nachdem die Chemnitzer Linux-Tage im letzten Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten, werden sie am 13. und 14. März 2021 das erste Mal digital abgehalten. Wer möchte, kann in die Welt von Linux und Open Source virtuell eintauchen und dabei das Zentrale Hörsaal- und Seminargebäude der Technischen Universität Chemnitz in ungewohnter Form besuchen. Unter dem Motto "Mach es einfach anders." erwarten das Publikum mehr als 70 Vorträge und zwölf Workshops, in denen auch Diskussion und Interaktion möglich sein werden. "Natürlich haben wir schon vorher Vorträge vor Ort aufgenommen und parallel gestreamt. Die gesamte Interaktion ausschließlich digital zu gestalten, ist dennoch eine besondere Herausforderung, die aber gleichzeitig viele spannende und neue Aspekte mitbringt", fasst Ralph Sontag vom Veranstaltungsteam die diesjährige Planung und Organisation zusammen.

Digitale Lösungen und neue Bedarfe sind auch Thema im Programm der Chemnitzer Linux-Tage. Die Vorträge gehen unter anderem auf die Skalierung des Videokonferenzsystems BigBlueButton, die Barrierefreiheit von Videokonferenzlösungen, das räumlich getrennte gemeinsame Musizieren oder die Paketierung freier Software für Bioinformatik und Medizin ein. In fünf parallel laufenden Strängen stehen am Veranstaltungswochenende außerdem Vorträge aus den Bereichen Sicherheit, Speichertechnologien, Gesellschaft oder zu Hardwareprojekten auf dem Plan. Beispielsweise lädt ein Vortrag zum Bau eines Grannophons - also eines Videotelefons für ältere Personen - ein, während der Vortrag "ZigBee gegen Klima und Covid-19" zeigt, wie mit einfachen Mitteln Luftqualität und Raumtemperatur überwacht werden können.

Das Foyer des Hörsaalgebäudes ist bei den Chemnitzer Linux-Tagen normalerweise eine zentrale Begegnungsstätte für Besuchende und Ausstellende. Unter dem Programmpunkt "Linux-Live" sind dort viele Projekte und Firmen an Ständen vertreten. Darauf wollte das Organisationsteam auch in der digitalen Ausgabe nicht verzichten: Das Gebäude wird deshalb für Besucherinnen und Besucher als virtuelle Welt erkundbar sein. Kommunikation und Austausch mit den Personen hinter den 22 virtuellen Ständen sind per Videokonferenz möglich. Auch Dr. Tux, der seit vielen Jahren bei Fragen rund um Linux, Open-Source und Hardware hilft, kann auf diese Weise kontaktiert werden. (st)

 

30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Testen Sie die digitale Freie Presse unverbindlich.
Erhalten Sie Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de
(inkl. FP+ und E-Paper). (endet automatisch)
 
30 Tage für 20,99€ 0€ testen
Zugriff auf alle Inhalte auf freiepresse.de und E-Paper. (endet automatisch)
Jetzt 0€ statt 20,99 €
00 Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.