Holzkunst aus Fernost erhitzt die Gemüter

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Das Unternehmen Saico will in der Olbernhauer Welterbestätte Saigerhütte einen Laden eröffnen und darin auch Waren aus China anbieten. Der Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker sieht einen "riesigen Imageschaden".


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77 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    2
    Zeitungss
    06.10.2019

    Bisher Zweie haben es mit der Mogelei noch nicht begriffen, eine Erklärung hätte ich auch dafür, man wird sie nur nicht hören wollen.

  • 4
    4
    Zeitungss
    06.10.2019

    Man hat vom Handel gelernt. Dort wird genug Plunder unter deutschen Markennamen an den Mann gebracht. Ein Gerät mit chinesischen Markennamen wäre wohl der Ladenhüter, der Name AEG und dgl. bringt da schon eine Wertsteigerung. Mit anderen Worten, der Käufer wird ganz legal übern Eimer gehalten, den Staat interessiert es nicht, bei ihm klingelt schließlich auch die Kasse.
    In anderen Bereichen braucht der Kunde unbedingt eine Kennzeichnungspflicht, hier wird ganz offiziell gemogelt.

  • 22
    16
    872889
    05.10.2019

    Was soll der Aufschrei? Wer wirklich Erzgebirge möchte und deswegen auch dorthin fährt, wird wohl kaum Billigplunder aus Fernost kaufen. Also ruhig Blut und nicht noch so ordentlich kostenlose Werbung für den Laden machen. Zudem ist es sicherlich nicht der einzige Laden, der Containerware aus China anbietet. Ach ja, und noch was: Schauen wir nicht nur nach der Holzkunst, sondern auch nach allen möglichen anderen Waren des täglichen Lebens. Auch Herr Uhlmann wird da bestimmt einiges Made in China zuhause stehen haben.

  • 25
    9
    Progress
    05.10.2019

    Nun, wo man den Welterbetitel erhalten hat, will man wohl weltoffen asiatische Kunst präsentieren und verkaufen? "Tolle" Idee!

  • 31
    4
    fnor
    05.10.2019

    Die klare Trennung bekommen auch andere nicht hin. So habe ich beim Kauf im letzten Moment noch die Aufschrift "Bohemia Line" gesehen. Die Händler sehen es als Sortimentserweiterung, werden aber nie "Kein Erzgebirge" groß darauf schreiben, damit man es sofort erkennt. Wenn die China-Produkte keine Billig-Kopien sind, dann muss Herr Sajuns aber auch erklären, warum ich das teurere Echt Erzgebirge kaufen soll. Er sägt sich seine eigene Wertschöpfung ab. Vom Hersteller wird er so zum abhängigen Händler. Ich habe von noch keinem Bäcker gehört, der nebenbei noch Discounterbrötchen anbietet und diese mit hoher Qualität bewirbt.

  • 30
    9
    Urlaub2020
    05.10.2019

    Schon allein der Gedanke im Erzgebirge Holzkunst aus Asien anzubieten ist eine Frechheit. Aber manche Leute haben eben keinen Respekt. Schon mal was davon gehört.

  • 28
    10
    MalyKrtek
    05.10.2019

    Die Globalisierung macht wohl vor nichts halt. Dem Firmeninhaber geht's einzig um Umsatz, nichts anderes. Wer der Meinung ist, dass er sich originale erzgebirgische Volkskunst nicht leisten will oder kann, dem stehen im Netz mehr als genug Möglichkeiten offen. In hiesigen Geschäften haben Kopien dieser Art nichts zu suchen.