Zugfahrt endet notgedrungen in Flöha

Rollstuhlfahrer erreicht wegen fehlender Aufzüge anderen Bahnsteig nicht

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11 Kommentare

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    gelöschter Nutzer
    26.10.2012

    Das ist ein ewiges Elend.
    Für den Bau der Tunnelverlängerung musste nur dieser Zugang behindertengerecht gestaltet werden - mit enormen Kosten- (wegen der Fördermittel). Nun ist also der Rollstuhlfahrer im Tunnel, auf die Bahnsteige oder aus dem Hauptausgang kommt er aber nicht.
    Mir ist bekannt, dass die Stadt Flöha sich im Zuge der Baumaßnahmen bemüht hat, den behindertengerechten Zugang zu den Bahnsteigen mit der DB zu regeln, z.B. nach dem Modell Zwickau Hbf. Fehlschlag!
    Das Konglomerat von aus der DB gezeugten Firmen, von diversen (auch ausländischen) Eigentümern, von ständig wechselnden Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten etc. macht eine sinnvolle Lösung m.E. so gut wie unmöglich.
    Dazu kommt, daß die Bahn offensichtlich keine Bahnsteigtunnel mehr mag. Früher als Unfallvorbeuge gebaut, wurden sie zugeschüttet (siehe Zschopau, Wolkenstein, Annaberg unt.Bf. etc.).
    Ein weiterer Notstand ist die Notdurft, sprich Toiletten auf Bahnhöfen und im Zug. Hier war die Bahn zu Kaisers Zeiten mal sehr gut! Und heute?
    Es wird auch diesen Winter viel gelben Schnee um unserer Bahnhöfe herum geben. Und in ihren neuesten TALENT-Zügen verkauft die Bahn eine Toilette für 221 Personen als Novum, weil behindertengerecht!