ZWA: Wechsel an Spitze steht bevor

Wasserzweckverband wählt neuen Vorsitzenden und Stellvertreter

Hainichen.

Am Montag werden die in der Verbandsversammlung des kommunalen Wasser- und Abwasserzweckverbandes ZWA, Hainichen, vertretenen Bürgermeister einen neuen Verbandsvorsitzenden wählen. Einziger Bewerber für das Ehrenamt ist der Lunzenauer Bürgermeister Ronny Hofmann (Foto oben). Der 52-Jährige ist seit 2015 erster Stellvertreter des Verbandschefs und aus der Verbandsversammlung heraus vorgeschlagen worden. "Ich habe mich bereit erklärt, den Vorsitz zu übernehmen, wenn es die Versammlung wünscht", erklärte Hofmann auf Nachfrage der "Freien Presse". Mit der Wahl zum Bürgermeister der Stadt Lunzenau gehörte Hofmann seit 2008 der Verbandsversammlung an und wurde auch in den Verwaltungsrat des ZWA gewählt.

Der Peniger Bürgermeister Thomas Eulenberger (Foto Mitte) legt das Amt des Verbandsvorsitzenden zum 30. September auf eigenen Wunsch nieder, nach offizieller Darstellung aus gesundheitlichen Gründen. Man müsse sich um ihn aber keine Sorgen machen, wie der 67-Jährige erklärte, der im November auch als Bürgermeister in den Ruhestand geht. Der Verbandsvorsitz wie die Mitgliedschaft in der Verbandsversammlung und dem Verwaltungsrat ist an das Bürgermeisteramt gekoppelt. Das Ehrenamt im Wasserzweckverband übt Eulenberger seit 22 Jahren aus. Ihm sei wichtig, dass die Nachfolge in der ZWA-Führung zeitnah geklärt werde, so Eulenberger.

Am Montag wird auch ein neuer erster Stellvertreter gewählt. Zur Wahl stellt sich der Flöhaer Rathauschef Volker Holuscha (Foto unten). Da der Drebacher Bürgermeister Jens Haustein sein Amt als zweiter Stellvertreter niederlegt, wird auch dafür ein Nachfolger gewählt. Kandidat ist der Bürgermeister von Gornau, Nico Wollnitzke.

Der Verbandsversammlung des ZWA gehören 32 Kommunen in der Sparte Abwasser und 27 in der Sparte Wasserversorgung an.

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