Zwangsadoption: Die geraubten Kinder

Wenn Eltern unbequem waren, nahm ihnen das DDR-Regime das Liebste: ihre Kinder. Sie kamen zu linientreuen Adoptiveltern. Andere Kinder wurden für tot erklärt. Doch ihre Gräber gibt es nicht. Noch heute suchen Eltern verzweifelt nach ihren Töchtern und Söhnen.

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12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 0
    0
    aussaugerges
    06.04.2018

    Auf Grund der Hetze werde ich mich persönlich für das Gebiß einsetzen,denn sie hat viele Jahre fleißig in der DDR gearbeitet.

  • 3
    0
    Interessierte
    06.04.2018

    Es ist an sich eigenartig , dass der Beitrag vom RBB nur so kurz zur Verfügung stand und vor allem, dass der nicht im MDR kam , wo die doch sonst solche Sendungen untereinander austauschen , wie wenn es um Glasbläser und Vogelzüchter etc. geht ..
    Nur die Beiträge über Chemnitzer /Wittgensdorfer Störche , die kommen auch ´nur` im RBB

    Übrigens kam dazu gestern im MDRInfo um 8.06 noch ein Beitrag zu diesem Thema Zwangsadoption

  • 2
    1
    aussaugerges
    06.04.2018

    Wir haben auch hier auch eine Frau die eine Magge hat.
    Gut das die Tochter nicht bei der ehemaligen Trinkerin aufgewachsen ist.
    Zu DDR Zeiten hat sie in der Küche gearbeitet.
    Und jetzt ja jetzt hat sie eine ständige Betreuerin,wie Recht die DDR doch hatte.
    Wir kommen mit der Frau gut aus,aber der ,,gute Staat,, bezahlt ihr nicht mal Gebiß. (((Schlimm aber wir kümmern uns.)))
    ABER durch DIE EHEMALIGE SOZIALISTISCHE MORAL HILFT IHR JEDER in der Hausgemeinschaft.

    Ja so ist die Realität.

    Kann alles genau belegt werden.

  • 1
    0
    Interessierte
    05.04.2018

    Das kommt noch ´vor` meinem heutigen Beitrag ..?

    Die gestohlenen Kinder in der DDR ...

    Hier in dem vorangegangenen Beitrag von BBurg waren es 7 Kinder , die offiziell weggenommen wurden , aus welchen Gründen auch immer
    Diese 7 werden wohl jetzt durch die Medien gezogen ???

    Diese Mitteldeutschen Medien hatten sicherlich nichts von dem Beitrag in Brandenburg gehört -
    Gestern im SSpiegel und um 21.45 - sprach man von 100-ten und von 300 und vermutet werden 10.000 bzw. waren es irgendwo auch 20.000

    Und dazu hatte sich ein Frank Schumann aus Wülfrath/ Euskirchen von dem `Verein der Aufarbeitung DDR` geäußert
    https://www.zwangsadoption-saeuglingstod-ddr.com/frank-schuhmann

    Und das ist der Frank Schumann , der die Margot interviewt hat
    https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schumann_(Verleger)

    ( eigenartig , diese Namensgleichheit mit 2 Perspektiven

  • 3
    1
    aussaugerges
    05.04.2018

    In Rodewisch war so Heim.
    Ich kenne welche die waren froh dort zu sein.
    Bei den behinderten oder versoffenen Eltern.

  • 1
    0
    Interessierte
    05.04.2018

    Und hier ist ein anderer Frank Schumann und das Gegenteil zu dem ´Vorangegangenen` , welcher aber natürlich viel beliebter und glaubwürdiger ist ....

    Im September 2011 sprach Schumann als erster deutscher Publizist mit der im chilenischen Exil lebenden Margot Honecker mehrere Tage ...
    ?Margot Honecker war so wenig Säulenheilige wie Dämon, keine Furie und kein Tyrann.?
    Außerdem stellte er die politischen Gemeinsamkeiten dar.
    ( das sieht man aber bestimmt nicht so sehr gern .....

  • 2
    1
    Interessierte
    23.03.2018

    Hier zu den Zwangsadoptionen in der DDR
    Und keine Anweisungen von Margot gefunden
    Nur bis zum 28.03 verfügbar ??..?.....

    http://mediathek.rbb-online.de/tv/rbb-UM6/Studie-%C3%BCber-Adoptionen-in-der-DDR/rbb-Fernsehen/Video?bcastId=9597140&documentId=50988890

    Für meine Begriffe werden diese betroffenen Frauen durch diesen Haß gegen das ´DDR-System´ und der damit erfolgten ständigen Hetze nur aufgewühlt und ganz verrückt ( psychisch krank ) gemacht ?

    Anne Drescher , Bürgerrechtlerin ,
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anne_Drescher
    .

  • 3
    4
    gelöschter Nutzer
    11.02.2018

    @Hankman, hab ich, hab ich. Aber ihr Kommentar besteht nun mal nicht nur aus den ersten Teilen sondern auch aus dem letzten Teil. Mit dem haben Sie , für mich, das Problem halt zerredet.

  • 5
    0
    Hankman
    11.02.2018

    @BlackSheep: Siehe dazu die ersten beiden Absätze meines Kommentars.

  • 3
    5
    gelöschter Nutzer
    11.02.2018

    @Hankman, sie haben sicherlich Recht das es so etwas auch in anderen Ländern gab, allerdings wenn das Thema Zwangsadoption in der DDR heist sollte man davon reden und nicht von anderen. Das führt irgendwie immer dazu das das Thema zerredet wird und damit fällt man , für mich, den betroffenen in den Rücken.

  • 11
    0
    Hankman
    11.02.2018

    @Freigeist14: Ich stimme Ihnen zu, dass gerade bei einem so hochsensiblen Thema mehr Trennschärfe nötig wäre. Aber erstens ist es nicht immer möglich, staatliche Eingriffe zum Kindeswohl eindeutig von jenen zu unterscheiden, die politisch motiviert waren - und ich zweifle nicht daran, dass es die politisch motivierten Fälle gab. Zweitens verhindern zuweilen auch politische Motive eine sachliche Aufarbeitung: Man kann die DDR anhand dieses Kapitels wunderbar als abgrundtief böse zeigen. Ein Fest für alle, denen eine kritisch-differenzierte Geschichtsbetrachtung zu kompliziert ist.

    Ich wünsche den Betroffenen und jenen, die vermuten, dass sie zu den Betroffenen gehören, dass sie so weit wie irgend möglich Gewissheit erlangen und erfahren, was mit ihren Kindern wirklich geschehen ist. Und, ja, der Staat sollte sie bei den Recherchen in jedweder Form unterstützen.

    Wir anderen sollten aber auch über den Tellerrand blicken: Zwangsadoptionen und anderweitig brutalen Umgang mit Eltern und Kindern hat es leider auch in vielen anderen Ländern gegeben. Erinnert sei hier an die südamerikanischen (Militär-)Diktaturen, etwa Argentinien, wo zu Zehntausenden Eltern die Kinder weggenommen und zur Adoption in linientreue Familien gegeben wurden. Ähnliches ist in Spanien passiert, zur Zeit der Franco-Diktatur. In Kanada und Australien nahm man über Jahrzehnte Ureinwohnern die Kinder weg, um sie "umzuerziehen". Aus der Schweiz und aus Irland ist zu lesen, wie brutal dort über Jahrzehnte ledige Mütter und ihre Kinder behandelt wurden. In Großbritannien wurden seit dem 17. Jahrhundert armen Eltern oder ledigen Müttern hunderttausendfach (und auch noch im 20. Jahrhundert) die Kinder weggenommen und allein in die Kolonien verschickt, etwa nach Australien, wo sie oft in Heimen drangsaliert wurden. Und die Bundesrepublik reihte sich mit der "schwarzen Pädagogik" der 50er- und 60er-Jahre ein, als man ledigen Müttern auch gern mal die Babys wegnahm und in "Säuglingsheime" steckte. Das ist lange her, aber die ehrliche Aufarbeitung vieler tragischer Geschichten dieser Art hat in aller Welt oft erst vor wenigen Jahren begonnen. Ich will nichts relativieren, aber fakt ist: Das war kein reines DDR-Phänomen. Und das macht es noch bitterer ...

  • 11
    2
    Freigeist14
    10.02.2018

    "Wenn Eltern unbequem waren nahm ihnen das DDR-Regime das Liebste : Ihre Kinder " und weiter : "Wer nach Einschätzung der Behörden nicht in der Lage war ,seine Kinder zu "sozialistischen Persönlichkeiten heranzubilden" dem wurden sie genommen.
    Dieser Beitrag vermischt in unerhörter Weise die tatsächlichen Fälle von Zwangsadoptionen mit der normalen Arbeit des Kinderschutzes der Jugendämter um Kinder vor Verwahrlosung zu schützen.
    Vielleicht hat der Autor zu viel "Die Frau vom Checkpoint Charlie " gesehen,in dem Chefaufklärerin Veronika Ferres dem Leben der realen Frau Gallus neue Facetten verlieh. Zum Beispiel wurden -wie im Film -die Kinder nicht von linientreuen SED-Genossen adoptiert sondern dem leiblichen Vater übergeben.,nachdem Frau Gallus im Interesse ihrer Ausreise aus der DDR auf das Sorgerecht verzichtet hatte. Weiter hatten die Kinder zur Mutter Briefkontakt und wurden nicht über deren Verbleib belogen.
    In einer wissenschaftlichen Dissertation über Zwangsadoptionen von Marie Luise Warnecke heisst es: Zitat :"(..) im 1.Teil der Analyse wurde sich mit den ideologischen Vorgaben im Familiengesetzbuch befasst und sich im 2.Teil der Analyse macht sich deutlich,daß den geografischen und zeitlich nicht zuordenbaren Vorgängen weder einheitliche Verfahrensmuster noch etwaige allgemeinverbindliche Vorgaben des Ministeriums für Volksbildung zugrunde lagen. Nicht zuletzt auch deshalb ist von weitaus geringeren als vielfach medial kolportierten Fallzahlen auszugehen." Zitat Ende.
    Herr Becker gibt Allgemeinplätze über die angebliche inhumane Willkür der Behörden wider und bleibt Quellen und Beweise schuldig.Wir sind gespannt,ob seine Expertise über die westdeutschen Mädchenheime,Internate und das berüchtigte Heim "Freistatt" ebensolche Unterstellungen und Halbwahrheiten aufweisen wird.