60 Bürger blicken für Glauchau in die Glaskugel

Wie soll die Stadt in 15 Jahren aussehen? Darüber machten sich die Teilnehmer bei einer öffentlichen Werkstatt zur Stadtentwicklung Gedanken.

Glauchau.

Vieles blieb noch sehr abstrakt bei der zweiten öffentlichen Werkstatt zum integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insek), zu der die Stadt Glauchau Bürger eingeladen hatte. "Die Ebene des Insek ist immer eine übergeordnete", sagte Björn Teichmann vom Planungsbüro für urbane Projekte aus Leipzig.

Dennoch hatten die rund 60 Teilnehmer der Werkstatt schon einige konkrete Vorstellungen zum Leben, Arbeiten und Wohnen in Glauchau in der Zukunft. Für das Palla-Gelände konnten sie sich eine Mischnutzung aus Wohnen und Gewerbe vorstellen. Außerdem gab es den Wunsch, die Studenten der Berufsakademie (BA) Glauchau ins Stadtzentrum zu holen. "Die meisten sind aber nur unter der Woche hier und werden sich auch in Zukunft während des Studiums noch nicht hier niederlassen", sagte Christiane Kornhaß vom Planungsbüro.

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Unter den Teilnehmern waren auch ein paar Jugendliche. Die 14-jährige Lilly Uhlig wünscht sich mehr Geschäfte für Jugendliche. "Außer Rossmann und der Eisdiele gibt es für uns nichts in der Innenstadt", sagte die Neuntklässlerin. "Ich könnte mir ein selbstorganisiertes Schülercafé in der Leipziger Straße gut vorstellen." Damit würden auch mehr junge Leute in die Innenstadt gelockt.

Gunnar Heerdegen, Fachbereichsleiter Planen und Bauen bei der Stadt Glauchau, kündigte einen Zwischenbericht der Werkstatt im Stadtrat für Dezember an.

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