Abi-Treffen beeindruckt

Vor 50 Jahren haben sie die Erweiterte Oberschule verlassen. Heute treffen sie sich regelmäßig alle fünf Jahre.

Glauchau.

Von der Georgenkirche zeigten sich die Besucher sehr beeindruckt. Viele von ihnen haben das Gotteshaus in Glauchau seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen. Jetzt, zum Klassentreffen, hatten die ehemaligen Schüler der Erweiterten Oberschule "Georgius Agricola" Gelegenheit dazu, das Gebäude zu bestaunen, sich über die Geschichte der Kirche zu informieren und den Klängen der Silbermann-Orgel zu lauschen. "Das war sehr beeindruckend", sagt Bernd Weise.

Der Glauchauer hatte 1966, wie seine damaligen Mitschüler auch, das Abitur abgelegt. "Doch nicht nur das, damals mussten wir zeitgleich auch den Facharbeiter machen, eine stressige Zeit", erinnert sich Weise. Heute, 50 Jahre später, haben sich 28 Männer und Frauen der damaligen Klassen 12a und 12b im "Torkeleum" des Cafés Kretschmar getroffen. Nur wenige von ihnen wohnen noch in Glauchau, die meisten leben im Osten Deutschlands. "Besonders froh waren wir, dass unser Deutschlehrer, Professor Dr. Bergmann und unsere Englischlehrerin Frau Laske, dabei waren. Ebenso der damalige Klassenprimus Christfried Brödel - der berühmte Kirchenmusiker wurde 2001 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und vergangenes Jahr zum Vorsitzenden der Neuen Bachgesellschaft gewählt.

Seit 1986 treffen sich die damaligen Absolventen - es waren 53 Schüler - alle fünf Jahre. Zu den Organisatoren gehören Angela Rammelt und Monika Hanns. Das nächste Treffen ist schon in Planung.

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