Abriss im Herbst vorgesehen

Aus der alten Kleingartenanlage im Schlosspark soll eine Wiese werden. Doch was ist mit den Vorschlägen, die die Glauchauer zur Gestaltung des Areals gemacht haben?

Glauchau.

Wenn alles gutgeht, soll es noch in diesem Jahr losgehen. Ab Oktober ist vorgesehen, die leer stehenden Kleingärten und Überreste der Anlage im hinteren Teil des Glauchauer Schlossparks ein für alle Mal verschwinden zu lassen. Auf der etwa 7000 Quadratmeter großen Fläche soll eine Wiese angesät werden.

Dabei hat es Pläne gegeben, dieses Areal in Anlehnung an das historische Vorbild neu zu gestalten. Anfang des Jahres sind sogar die Einwohner von Glauchau befragt worden, wie sie sich künftig das Gelände vorstellen. Ausgangspunkt der Diskussion waren damals zwei Varianten. Doch nun soll die Fläche zu einer Wiese werden? "Das ist eine Übergangslösung", heißt es im Rathaus auf Anfrage. Über die endgültige Gestaltung werde der neue Stadtrat entscheiden. Im Zuge der Bürgerbefragung sind nach den Worten von Rathaussprecherin Bettina Seidel 21 Vorschläge und Hinweise eingegangen. Sie seien gesammelt und dem Glauchauer Stadtrat bereits in nicht öffentlicher Sitzung vorgestellt worden. Dabei sei sich darauf verständigt worden, dass die Stadt mit dem neuen Stadtrat die endgültige Gestaltung des Schlosspark-Areals abstimmt und festlegt.


Doch ab diesem Herbst wird die Kleingartenanlage erst einmal entrümpelt. Unter anderem müssen 26 Gartenhäuser abgerissen, zehn Bäume gefällt und samt Wurzelstöcken entfernt und etwa 7000 Quadratmeter Busch- und Strauchwerk gerodet werden. Hinzu kommt das Entfernen von mineralischen Baustoffen, teer- und bitumenhaltigen Belägen, Kunststoffen, asbesthaltigen Stoffen sowie von alten Stromkabeln und Wasserleitungen. Der gesamte Rückbau der ehemaligen Kleingartenanlage, der derzeit ausgeschrieben wird, soll Mitte November abgeschlossen sein.

Im Frühjahr 2020 ist vorgesehen, auf dieser Fläche die Wiese anzulegen. Zuvor muss der Boden entsprechend vorbereitet werden. Außerdem ist eine sogenannte Starterdüngung erforderlich.

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