Abriss: Stadt verteidigt ihr Vorgehen

Einsturzgefahr wurde baupolizeilich beseitigt

Glauchau.

Im Streit um den Abriss des Gebäudes Auestraße 31 verteidigt die Stadt Glauchau ihr Vorgehen. Das einsturzgefährdete Haus hat die Stadt aus Sicherheitsgründen abreißen lassen. Die Giebelwände zu den Nachbarhäusern werden seitens der Stadt nicht instand gesetzt.

Es habe sich um eine baupolizeirechtliche Maßnahme gehandelt, die die Stadt anstelle des Eigentümers hat durchführen lassen. Solche Maßnahmen müsse man immer im Einzelfall betrachten. Sie orientieren sich am Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, teilt die Stadt weiter mit. Es sei nur das unternommen worden, was erforderlich, geeignet und angemessen war, um die Einsturzgefahr abzuwenden. Die Stadt habe ausschließlich die unmittelbare Gefahr beseitigt. Es lasse sich deshalb kein Rechtsgrund ableiten, wonach das Instandsetzen der Giebel auf Veranlassung der Stadt Glauchau erfolgen kann.

Die Eigentümerin eines der Nachbargebäude hatte sich an den Verein Haus und Grund gewandt, weil sie sich ungerecht behandelt fühlt und sich außer Stande sieht, den Giebel ihres Hauses selbst instand zu setzen. (sto)

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