Alle Gemeinderäte treten wieder an

Wahlen 2019: Auf dem Stimmzettel in Dennheritz stehen die Namen von zwei Frauen und 14 Männern.

Dennheritz.

Die Debatten im Gemeinderat von Dennheritz bereiten offenbar Freude: Alle zwölf Kommunalpolitiker, die seit Mitte 2014 zum Gremium gehören, treten bei den nächsten Kommunalwahlen am 26. Mai wieder an. "Daran sieht man, dass die Zusammenarbeit funktioniert", sagt Bürgermeister Frank Taubert (Freie Wähler). Der Gemeindewahlausschuss hat sich in dieser Woche mit der Kandidatenliste beschäftigt.

Dabei gab es - trotz der Kontinuität bei den Personen - eine Überraschung: Florian Kauffmann, Jens Schnabel und Marko Esche, die bisher für die SPD im Gemeinderat mitgearbeitet haben, wechseln auf die Liste der Freien Wähler. "Weil es auf der kommunalen Ebene mehr um die Entwicklung der Gemeinde und weniger um die Interessen der Parteien gehen soll", sagt Florian Kauffmann. Er berichtet, dass das Trio aus Dennheritz die Entscheidung bereits dem SPD-Kreisverband mitgeteilt habe.


Auf dem Wahlvorschlag der Freien Wähler stehen die Namen von 16 Bewerbern. Sie wird von Stephan Richter angeführt. Dahinter folgen Uwe Jacob an zweiter Stelle und Ulrich Pfeifer an dritter Position. Mit Daniela Dörr und Barbara Seidel werfen zwei Frauen den Hut in den Ring.

Die Tatsache, dass es nur einen Wahlvorschlag gibt, hat Auswirkungen auf die Gestaltung der Stimmzettel. Er enthält drei freie Zeilen, auf denen die Namen von Einwohnern eingetragen werden können. "Es kommt in Dennheritz zu einer Mehrheitswahl", sagt Ralf-Peter Napierala, Vorsitzender des Gemeindewahlausschusses. Zwölf Plätze können im Gemeinderat besetzt werden.

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