Anhaltende Dürre: Glauchau braucht 18.000 Liter pro Woche

Nicht nur in den Gärten müssen die Pflanzen angesichts fehlender Niederschläge öfter bewässert werden, auch in den öffentlichen Grünanlagen ist trotz der gegenwärtigen Kühle zusätzliches Nass nötig.

Glauchau.

Etwa 18.000 Liter Wasser pro Woche sorgen derzeit dafür, dass es in den öffentlichen Anlagen in Glauchau in diesem trockenen Sommer weiter grünt und blüht. Stadtsprecherin Bettina Seidel sagte auf Anfrage, dass der Baubetriebshof zweimal wöchentlich zum Gießen mit einem Multicar, der über einen Wasserbehälter verfügt, im Einsatz ist. Schwerpunkte bilden dabei Pflanzen in Kästen und anderen Gefäßen, Wechselbepflanzungen und Baumspenden sowie junge Ersatzpflanzungen. Bettina Seidel informiert, dass in Glauchau üblicherweise mit Brauchwasser gegossen werde. Die Stadt nutze dazu einen eigenen Anschluss. Während für die Bewässerung in der Regel ein Mitarbeiter an zwei vollen Arbeitstagen im Einsatz ist, , seien bei Bedarf auch weitere mit Gießen beschäftigt.

Auch in Waldenburg verwendet die Kommune zum Gießen der öffentlichen Anlagen kein Trinkwasser. Antje Warmuth-Tränkmann von der Stadtverwaltung berichtet, dass die Kommune über einen eigenen Brauchwasserbrunnen verfügt, aus dem das Wasser dafür entnommen wird. Mit etwa 6000 Litern pro Woche werde der "Durst" der Pflanzen im öffentlichen Bereich der Töpferstadt gestillt. In der Regel sei eine Arbeitskraft dafür fünf Stunden wöchentlich im Einsatz. Wenn es erforderlich ist, auch länger.


Wie viele Mitarbeiter in Meerane mit wie viel Wasser wöchentlich gießen, dazu macht Stadtsprecherin Heike Hönsch auf Anfrage keine konkreten Angaben. Sie sagt: "Die Pflanzkübel, Blumenrabatten und alle neu in diesem Jahr gepflanzten Bäume im gesamten Stadtgebiet werden regelmäßig gewässert." Verwendet werde in der Kommune wie in den beiden anderen Städten ebenfalls Brauchwasser.

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