Auestraße: Die Enge bleibt

Nach Wochen der Sperrung ist die wichtige Zufahrt zum Glauchauer Zentrum wieder befahrbar. Doch das nächste Ungemach droht schon.

Glauchau.

Das marode Eckhaus Auestraße/Zimmerstraße ist abgerissen worden. Seit Freitag kann die Auestraße in Glauchau, die wegen der Wohnruine ab Juli voll gesperrt war, wieder durchgängig befahren werden. Doch es kündigen sich bereits weitere Arbeiten an ruinösen Gebäuden an. Denn der Stadtrat hat etwa 70.000 Euro locker gemacht, um die herrenlosen Häuser Auestraße 53 und 55 zu sichern. Vor allem Dacharbeiten sind notwendig. Wann die Arbeiten genau laufen werden, ist noch nicht klar. Allerdings dränge angesichts des zunehmenden Verfalls die Zeit. Die Aufträge sollen so schnell wie möglich ausgelöst werden.

Der Stadtrat der Linken, Andreas Salzwedel, wollte wissen, ob mit den Bauarbeiten auch die Auestraße erneut gesperrt werden muss. Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) geht davon aus, dass es zu keiner Straßensperrung kommt. Heike Joppe, stellvertretende Fachbereichsleiterin für Planen und Bauen im Rathaus, sagt, dass wegen der Dacharbeiten ein Gerüst aufgestellt werden müsse. Wie konkret abgesperrt wird, stehe noch nicht fest.

Stadtrat Bernd Richter (CDU) meinte, dass der Verkehr per Bauampel geregelt werden sollte, wenn die Straße möglicherweise doch gesperrt werden müsste. "Wir können es den Leuten nicht mehr zumuten, die Auestraße schon wieder abzusperren", fügte er hinzu. In den vergangenen Jahren war wegen verschiedener Bau- und Abrissarbeiten die Auestraße immer mal wieder gesperrt worden.

Bewertung des Artikels: Ø 1 Sterne bei 1 Bewertung
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...