Auf die Kette

Sch(m)erzhaft: Was die Region die Woche bewegte

Trotz aller Lockerungen, das Virus hält uns immer noch in Ketten. Und das geht so manchem Zeitgenossen mittlerweile auf die selbige, oder auf den Zeiger: Maske auf, Maske ab. Abstand halten, Hände waschen, Reproduktionszahl, Infektionskette, Hot-Spots, Großschlachterei, Kettenreaktionen und so weiter. Diese Woche hat wieder mal deutlich gezeigt, dass es gefährlich bleibt, wenn sich die Umstände unglücklich verketten. Und das machen sie zuweilen. Da bleibt natürlich die alles entscheidende Frage, wann und wie kriegt man die Normalität wieder auf die Kette? Mit Spaziergängen? Mit Lockerungen? Mit einer Menschenkette? Und wird es die Normalität gar nicht mehr geben? Sieht sie völlig anders aus?

Die Kette jedenfalls - jetzt mal von den Schmuckstücken an den Hälsen abgesehen - ist ja ein Zeichen von Fesselung, von Gefangensein, von Enge und manchmal auch Schmerz, wenn man zerrt. Angekettet siecht der Gefangene im Turm dahin. Freiheit ade. Wie sagt der Heiratsunwillige: Der Ring ist das erste Glied zur Kette.

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