Baukosten steigen weiter

Ausbau der B 175 am VW-Werk in Mosel wird teurer

Zwickau.

Die Baukosten für den Ausbau der B 175 am Volkswagenwerk in Mosel, an denen die Stadt Zwickau beteiligt ist, sind schon wieder gestiegen. Der Stadtrat soll auf seiner Sitzung am 24. Oktober einer Kostensteigerung von knapp 620.000 Euro zustimmen.

Diesmal sind es die Radverkehrsanlagen, speziell die beiden dafür gebauten Brücken über die Bahnstrecke und die Bundesstraße. Sie sollen nach Bauende an die Stadt Zwickau übergehen. Die Crux: Die Kosten dafür wurden vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr zu niedrig eingeschätzt. Die tatsächlichen Kosten wurden erst mit der Ausschreibung bekannt. Um die Brücken fertigstellen zu können, muss jetzt mehr Geld eingezahlt werden, zumal ein Großteil der Leistungen durch die Baufirmen noch im Jahr 2019 erbracht wird. Die Stadt hat jetzt beantragt, den Fördermittelbescheid aufzustocken und damit 556.000 Euro wieder hereinzuholen. Ob der Antrag bewilligt wird, steht allerdings noch nicht fest. Vor genau einem Jahr mussten die Räte schon einmal einer Kostensteigerung zustimmen. 2,5 Millionen Euro wurde der Bau für die Stadt damals teurer. Wegen gestiegener Baukosten kletterten die anteiligen Kosten von 4,3 Millionen Euro auf knapp 7,8 Millionen Euro. Die Gesamtkosten für das Mammutbauwerk, die sich Bund, Freistaat, Stadt Zwickau und die Gemeinde Dennheritz teilen, sind in zwischen von 17 Millionen Euro im Jahr 2012 auf 28,9 Millionen Euro gestiegen.

Die Baumaßnahmen an der B 175 sollen in diesem Jahr beendet werden. Danach stehen noch Naturschutzausgleichsmaßnahmen an. Bis 2024 soll das Großprojekt endgültig abgeschlossen sein. (nkd)

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