Bergparade lockt an die Straße

Mit mehr als 250 Teilnehmern rechnen die Organisatoren der Bergparade in Zwickau. Der Umzug zeigt die Gemeinschaft der Bergleute, offenbart aber auch Unterschiede.

Zwickau.

Die diesjährige Bergparade durch Zwickau wird nicht ganz so groß wie die im vergangenen Jahr zum Stadtjubiläum. Dennoch sind die Mitglieder des Steinkohlenbergbauvereins mit Herzblut dabei. Kein Wunder, es ist ihr Heimspiel. So beschreibt es Frieder Heinz, Gründungsmitglied des Vereins.

Vier Bergparaden haben die Habitträger in diesem Advent bereits absolviert. Auf die in Zwickau freuen sie sich am meisten. Die Zwickauer laufen mit weißen Hosen und schwarzen Jacken auf. Die gleichen Uniformen bekommen auch die Mitglieder des Jugendblasorchesters. Sie unterscheiden sich nur durch die Federn am Hut: Die Musiker tragen Schwarz-Rot und die Bergleute die Stadtfarben Rot und Weiß. "Jede Brüderschaft hat da ihre eigenen Traditionen und Uniformen. Wir haben unsere aus alten Fotos und Aufzeichnungen entnommen", sagt Frieder Heinz.

Im Unterschied dazu laufen die Mitglieder des Wismut-Traditionsvereins in deutlich moderneren, schwarzen Uniformen auf. "Derzeit tragen wir auch den schwarzen Mantel", sagt Hermann Meinel, Leiter der Regionalgruppe Aue. Erkennbar sind die Wismuter auch an den grauen Lampen - so wie man die Blaufarbenwerker aus Waldkirchen an ihren Schürzen erkennt. Denn die sind natürlich blau. Eine Besonderheit tragen die Mitglieder der Bergbrüderschaft Schneeberg: Sie sind die einzigen mit gelben Hosen.

Die diesjährige Bergparade startet am Samstag um 14Uhr am Parkplatz des Glück-Auf-Centers und endet gut 40 Minuten später auf dem Platz der Deutschen Einheit. Dort gibt es dann noch das große Bergzeremoniell.

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