Berufsakademie: Junge Union legt nach

Zwickauer Kreisverband begreift Entwicklung zur Dualen Hochschule als Chance

Glauchau.

Jan Schuster ist nicht nur Chef des Zwickauer Kreisverbandes der Jungen Union, der 21-jährige Lichtensteiner liegt in den letzten Zügen seines Studiums zum Bauingenieur an der Staatlichen Studienakademie in Glauchau. Er weiß, wovon er spricht, wenn er die Weiterentwicklung der Berufsakademie Sachsen zur Dualen Hochschule als Chance nicht nur für die jungen Leute, sondern für die ganze Region sieht. Kurz vor der Landtagswahl hatte die Sachsen-CDU auf Drängen der Jungen Union in Zwickau das Thema in ihr Regierungsprogramm aufgenommen.

"Jetzt müssen wir dranbleiben, damit die Forderungen erfüllt werden", so Schuster, der mit der Umsetzung des Vorhabens vor allem eines verbindet: "Glauchau hat dann die Möglichkeit, Hochschulstandort zu werden." Dies hätte zur Folge, dass junge Leute für den Masterabschluss "nicht mehr nach Leipzig, Chemnitz oder Dresden gehen müssen". Sie hätten weiter ihr soziales Umfeld und vielleicht den künftigen Job in der hiesigen Region. "In Zeiten des demografischen Wandels ist das von großer Bedeutung", erklärt Schuster. Das jetzt schon gut aufgestellte duale Studienangebot mit den auszubildenden Firmen ließe sich ausbauen. Zudem könnten noch die Kapazitäten für die Forschung verbessert und der Anteil der hauptberuflichen Dozenten erhöht werden. (jwa)


Tag der offenen Tür an der Staatlichen Berufsakademie in Glauchau, Kopernikusstraße 51, am 31. August, 9 bis 13 Uhr.

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