Breitband für Private später

Beim Ausbau für schnelles Internet kommen in Glauchau zuerst die Gewerbegebiete an die Reihe. Doch warum ist das so?

Glauchau.

In der kommenden Woche soll der Glauchauer Stadtrat die ersten Arbeiten für den Ausbau des Glasfasernetzes vergeben. Ziel ist es dabei, die bislang mit schnellem Internet unterversorgten Areale an das Netz anzuschließen. Allerdings kommen zunächst nur die Gewerbegebiete an die Reihe. Private Haushalte und Firmen innerhalb des Stadtgebietes und der Ortsteile müssen sich weiter gedulden.

Doch warum ist das so? Die Stadt hat die Arbeiten für den Netzausbau und den Betrieb in zwei Losen ausgeschrieben, eines betrifft die Gewerbegebiete, das andere den unterversorgten Rest. Das dazugehörige Prozedere begann im August letzten Jahres. "Die Ausschreibung und das Vergabeverfahren können - vorerst beschränkt auf das Los 2 - als beendet betrachtet werden", heißt es in der Beschlussvorlage, die den Stadträten zugegangen ist. Mit Los 2 sind die Gewerbegebiete gemeint. Hinsichtlich des anderen Loses gebe es zwar Offerten, doch sei bislang nicht hinreichend klar vorherzusagen, ob ein zuschlagsfähiges Angebot den Stadträten vorgelegt werden kann. Deshalb sei für dieses Los eine separate Beschlussfassung im Stadtrat vorgesehen.


Die Vergabe der Bauaufträge erfolge unter Vorbehalt. Denn die endgültigen Fördermittelbescheide müssen auf Basis der eingegangenen konkreten Angebote erneut beantragt und bestätigt werden.

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