Breitband: Symbolischer Start erfolgt

Offizieller Beginn für gefördertes Projekt

Glauchau.

Für das erste geförderte Breitbandprojekt im Landkreis Zwickau wurde am Donnerstag in Glauchau der symbolische Startknopf gedrückt. Die zeitgleiche Veröffentlichung des kreisweiten Markterkundungsverfahrens (MEV) setzt den offiziellen Beginn des geförderten Breitbandprojektes unter der Leitung des Landkreises Zwickau, teilte Ines Bettke, Sprecherin der Landkreisbehörde, am Donnerstag mit. Vertreter vom Freistaat Sachsen, dem beliehenen Projektträger des Bundes und vom Breitbandkompetenzzentrum (BKZ) Sachsen waren für die Veröffentlichung vor Ort angereist. 28 der 33 kreisangehörigen Gemeinden haben sich an dem kreisweiten MEV beteiligt. Mit dem MEV, das vor dem Stellen des Förderantrages erfolgen muss, werden die förderfähigen Adressen im Projektgebiet festgelegt. Unter förderfähigen Adressen werden jene definiert, bei denen weniger als 30 Mbit pro Sekunde im Download zur Verfügung stehen. Auf der Grundlage des MEV kann dann der Förderantrag gestellt werden. Der Fokus liegt nach der überarbeiteten Förderrichtlinie vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) von Ende 2018 besonders auf den Sonderaufrufen für Schulen und Krankenhäuser sowie Gewerbegebieten. Diese werden nach der Überarbeitung der Richtlinie mit anderen Bemessungsgrundlagen für den geförderten Ausbau berechnet, zum Beispiel mit einer 30 MBit pro Sekunde Versorgung je Klasse in Schulen bzw. Station in Krankenhäusern. Somit steht diesen Einrichtungen im Ergebnis eine höhere Datenübertragungsrate zur Verfügung.

Nach der Landkreiskonferenz "Breitband" im November 2018 und mehreren intensiven Abstimmungsrunden mit den Kommunen im ersten Quartal 2019 werde nun der nächste Meilenstein im Landkreis Zwickau gelegt, um den geförderten Breitbandausbau voranzutreiben, so die Behörde. (dog)

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