Chemnitzer schnappt sich Skatpokal

50 Skatspieler haben sich 2019 um Pokal beworben

Hohenstein-Ernstthal.

In Hohenstein-Ernstthal wird die Skat-Tradition nicht erst seit Karl May hochgehalten. Das Spiel mit den 32 Karten, das im ostthüringischen Altenburg zwischen 1810 bis 1817 aus den damaligen Modespielen "Schafkopf", "L'hombre", "Solo" und "Tarock" entstand ist, findet hierzulande noch immer viele Anhänger.

In Hohenstein-Ernstthal wird seit vielen Jahren um den einstigen "Kästl"- und heutigen "Zeche"-Pokal gespielt. Drei Turniere stehen für die Pokalwertung an, die besten zwei Ergebnisse fließen in die Gesamtwertung ein. In diesem Jahr geht der "Zeche"-Pokal nach Chemnitz. Mit 4977 Spielpunkten hat Stephan Weise die Konkurrenz hinter sich gelassen. Den zweiten Platz belegte mit 4875 Spielpunkten der Oberlungwitz Dietmar Dost, der auch schon Pokalsieger gewesen ist. Den Bronzerang in der Pokalwertung sicherte sich Wolfgang Martin aus Hohenstein-Ernstthal.

Die Entscheidung fiel erst im letzten Turnier. Auch dabei kam Gesamtsieger Stephan Weise aufs Treppchen. Er wurde mit 2273 Spielpunkten Dritter hinter Turniersieger Heiko Egg (2741) und Wolfgang Martin (2503), beide aus Hohenstein-Ernstthal. Beim dritten und letzten Turnier waren nur nach 16 Skatspieler am Start. Insgesamt bewarben sich 50 Teilnehmer um Punkte in der Pokalwertung.

Wie es 2020 weitergeht, weiß Cheforganisator Martin Köhler: "Das erste von drei Turnieren um den Pokal ist das Karl-May-Turnier. Das steht am 12. Januar an." (hpk)

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