Corona: Was sich jetzt in der Region wieder ändert

Das kulturelle Leben in und um Glauchau kommt wegen des Wellenbrecherlockdowns abermals zum Erliegen. Diesmal geht das bis in die Adventszeit hinaus.

Glauchau.

Ab Montag gelten die von der Bundesregierung und den Landesregierungen beschlossenen Einschränkungen im Kampf die Corona. Erste Details für die Region sind schon bekannt.

Stadttheater. Das Stadttheater in Glauchau hatte sich im Sommer ein Hygienekonzept erarbeitet, um mit der Herbstspielzeit wieder beginnen zu können. Doch jetzt muss das Traditionshaus erneut schließen. Wie Theaterleiter Christina Rinck am Donnerstag sagte, fallen aufgrund des neuerlichen Lockdowns sämtliche November-Veranstaltungen im Stadttheater aus. Betroffen davon sind sieben Veranstaltungen, darunter das Konzert der Kreismusikschule, das am 7. November stattfinden sollte, und der Abend mit Trompeter Rüdiger Baldauf mit Sänger Max Mutzke. Die Termine werden voraussichtlich in das nächste Jahr verschoben, die Karten behalten ihre Gültigkeit, sagt Rinck. Auch das Benefizkonzert der Glauchauer Lions-Club mit dem Studio W M, das bereits am Sonntag stattfinden sollte, musste bereits abgesagt werden. Zu diesem Zeitpunkt gilt zwar noch die Verordnung des Landkreises, aber die wiederum untersagt es, Veranstaltungen über 100 Personen durchzuführen. Der neue Termin ist der 5. Juni 2021. Auch hier behalten die Tickets ihre Gültigkeit.

Clubkino. Im Glauchauer Clubkino wird am heutigen Freitag vorerst der letzte Film gezeigt. Zu sehen ist der Streifen "Pelikanbrut". Marcel Dietrich vom Clubkinoverein sagt, dass trotz der bisherigen Beschränkungen, zum Beispiel musste die Besucherzahl auf ein Drittel reduziert werden, das Kino gut gelaufen sei. Umso trauriger sei die jetzige Situation. Der Verein hoffe, dass er im Dezember das Kino wieder öffnen kann.

Schloss Waldenburg. Das Schloss in Waldenburg hat bis 30. November komplett geschlossen. Das bedeutet, das erste von mehreren Adventszauber-Wochenenden, die als Ersatz für die Schlossweihnacht dienen, wird am 28, und 29. November nicht stattfinden, es ist abgesagt worden. Die anderen Wochenendtermine des Adventszaubers im Dezember stehen noch.

Gottesdienste. Superintendent Harald Pepel, sagt, dass die Kirchen bis auf weiteres offenbleiben. Er hat den Kirchgemeinden empfohlen, alle Gottesdienste im Rahmen der genehmigten Hygienekonzepte abzuhalten. Für den Zwickauer Dom wurden die Maßnahmen noch einmal überarbeitet. Maximal 100 Besucher sind erlaubt. Die Abstände bei den Kirchenbänken werden noch einmal überprüft. "Es wird nur jede zweite Bank besetzt". Außerdem gilt ab sofort während des gesamten Gottesdienstes eine Maskenpflicht. Damit sich am Eingang zur Marienkirche keine Warteschlangen bilden, wurden die Listen zur Erfassung durch Teilnehmerkarten ersetzt.

Supermärkte. Die Einkaufsmärkte in der Region setzen hauptsächlich, wie in der neuen Verordnung festgelegt, auf die Begrenzung der Anzahl der Kunden in den Geschäften. Um das zu erreichen, werde unter anderem die Zahl der Einkaufswagen begrenzt, erklären alle großen Ketten. In fast allen Märkten wird es wieder ein Pflicht zur Nutzung der Wagen geben. Teilweise werde die Kundenzahl durch Sicherheitsdienste überwacht. Die Pflicht zum Tragen einer Maske werde verstärkt kontrolliert. Die endgültige Entscheidung, welche Schutzmaßnahmen getroffen werden, liegt jedoch bei den einzelnen Märkten. Aldi setzt zudem auf regelmäßige Desinfektion der Einkaufswagen. Bei Kunden, die hartnäckig die Umsetzung der Hygieneregeln verweigern, werde man auch vom Hausrecht Gebrauch machen.

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