Der Chef bringt Wasser und Sonnencreme mit

Das Thermometer klettert auf 35 Grad Celsius. Die Sonne brennt. Wie gehen Tief- und Straßenbauer mit den Bedingungen um?

Frankenhausen/Glauchau.

Bauleiter Frank Leppelmeier und Polier Volker Süß fühlen sich manchmal wie Getränkelieferanten. Sie bringen täglich drei bis vier Kästen Mineralwasser mit auf die Baustelle im Crimmitschauer Ortsteil Frankenhausen. Dort kümmern sich die Mitarbeiter der Strabag-Niederlassung in Glauchau um den Ausbau eines 400-Meter-Abschnitts der Leipziger Straße.

"Die Mitarbeiter bekommen von uns neben den Getränken auch Sonnencreme und Kopfbedeckung zur Verfügung gestellt", sagt Frank Leppelmeier. Zudem befindet sich im Baucontainer ein Kühlschrank. Dadurch bleibt das Mineralwasser kühl. "Die Leute trinken drei bis vier Liter am Tag", so Leppelmeier. Dazu gibt es gelegentlich eine Erfrischung von Anwohnern. Die Arbeitszeiten werden im Sommer an die besondere Witterung angepasst. Früh geht's zwischen 6.30 und 7 Uhr los. Spätestens 16 Uhr ist Feierabend.

"In der Mittagszeit ist es noch auszuhalten. Am späten Nachmittag gehen die Temperaturen noch einmal spürbar nach oben", sagt Volker Süß, der den Mitarbeitern zudem einige Extra-Pausen gönnt. Ein Vorteil sei, dass sich in Frankenhausen an beiden Straßenseiten eine Bebauung befindet. Dadurch können einige Leute - vor allem am Vormittag - im Schatten arbeiten. Seit dem Frühjahr wird im Abschnitt zwischen Kläranlagen-Zufahrt und Uferstraße gearbeitet. Der Bautrupp liegt im Zeitplan und wird den rund 860.000 Euro teuren Ausbau der Staatsstraße planmäßig bis Ende Oktober zum Abschluss bringen.

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