Die liebe Liebe

Herz und Schmerz liegen oft nah beieinander. Davon geht auch die aktuelle Sonderschau im Daetz-Centrum aus.

Mario Schubert baute die Ausstellung "liebe liebe" mit auf. Die Rosen auf der Hochzeitstafel dürfen nicht fehlen.

Von Markus Pfeifer

Die aktuelle Sonderausstellung im Lichtensteiner Daetz-Centrum trägt den Titel "liebe liebe". Doch im Gegensatz zu früheren Ausstellungen, die mal mehr und mal weniger erotisch angehauchte Kunstwerke präsentierten, wird sich der Thematik diesmal auf andere Weise genähert. Es soll eher zu Gesprächen und Diskussionen anregt werden. Zitate, Bilder und Geschichten können angeschaut und angehört werden, um neue Sichtweisen und Gedanken zu liefern.

"Es handelt sich um eine interaktive Ausstellung. Wer alles ausprobieren will, sollte etwa zweieinhalb Stunden mitbringen", sagt Mario Schubert, Mitarbeiter im Bereich Kultur der Stadtverwaltung Lichtenstein. Besucher können sich in einem nachgestellten Badezimmer mit Themen wie Selbstliebe, Schönsein oder Pflege beschäftigen. Ein Kinderzimmer thematisiert die Liebe von Eltern zu ihren Kindern, aber zugleich auch Konfliktpotenziale. Ein Brautkleid und der Anzug eines Bräutigams sind so aufgestellt, dass hier Erinnerungsfotos gemacht werden können.

Die Ausstellung, die wie eine Wohnung aufgebaut ist, kann kostenlos besucht werden. Es handelt sich um eine Wanderausstellung des Unikatum-Kindermuseums in Leipzig. Vor allem Familien, aber besonders auch Schulen, sollen angesprochen werden. Da die Ausstellung komplett zweisprachig gestaltet ist, kann sie theoretisch sogar zu einem abwechslungsreichen Englisch-Unterricht beitragen. Gezeigt wird die "liebe liebe" bis zum 14. Oktober jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.

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