Dritter Unfall in Folge an Glauchauer Kreuzung

An der Höckendorfer Ortsumgehung kracht es in letzter Zeit häufiger. Da es sich um eine Staatsstraße handelt, liegt die Verantwortung dort beim Freistaat.

Glauchau.

Erneut hat sich am Mittwochnachmittag ein Unfall auf der S 288 an der Kreuzung Höckendorfer Straße und Meeraner Straße ereignet. Eine Autofahrerin, die die Hauptstraße befuhr, wollte links in Richtung Meerane abbiegen. Dabei stieß sie mit einer ihr auf der Hauptstraße entgegenkommenden Pkw-Fahrerin zusammen. Das entgegenkommende Fahrzeug wurde durch den Aufprall umgekippt und die Fahrerin dadurch verletzt.

Es handelt sich um den dritten Unfall innerhalb kurzer Zeit an dieser Stelle. Erst in der vergangenen Woche wurden drei Menschen verletzt, als zwei Autos miteinander kollidierten. Davor kam an der Kreuzung ein 79-jähriger Mopedfahrer ums Leben. Laut Polizei war er mit einem Lastwagen zusammengeprallt, weil er ein Stoppschild übersehen hatte.


Die Häufung der Unfälle auf der Staatsstraße ist auffällig - sie beflügelt aber auch die Argumentation der Glauchauer SPD-Stadträtin Helga Scheurer. Sie und andere Gesauer hatten schon vor dem Straßenbau einen Kreisverkehr an der Kreuzung gefordert, um die Gefahrensituation abzumildern. Dieser Forderung hatte sich auch die Glauchauer Stadtverwaltung angeschlossen. Laut Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos) wurde sogar gegen den Planfeststellungsbeschluss der Landesdirektion zum Bau der S 288 geklagt - den Prozess hatte die Stadt jedoch verloren hatte. Die Verwaltung will sich nun die Unfallzahlen von der Straßenkreuzung zuarbeiten lassen. Letztendlich liegt die Verantwortung für die Straße jedoch beim Freistaat.

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