Energie-Unternehmen prüft für Erdgasleitung noch

Im Glauchauer Ortsteil Wernsdorf könnte die vorhandene Trasse bis ins Oberdorf verlängert werden

Wernsdorf.

Die Marktabfrage für eine mögliche Erdgasleitung im Oberdorf und im Scheibenbusch im Glauchauer Ortsteil Wernsdorf ist noch nicht abgeschlossen. Wie die Firma Eins Energie auf Anfrage der "Freien Presse" mitteilt, werden Ergebnisse im November erwartet.

Auf Anregung des Wernsdorfer Ortsvorstehers Andreas Winkler (CDU) prüft das Energieunternehmen, ob die Verlängerung der Gasleitung in das Oberdorf wirtschaftlich darstellbar ist. "Bei einem ausreichend großem Interesse der Anwohner ist eine wirtschaftliche Erweiterung des Erdgasnetzes möglich", hatte das Unternehmen zu Beginn der Abfrage im Juli dieses Jahres mitgeteilt.

Hintergrund ist das Klimaschutzprogramm des Bundes zur Einsparung des Ausstoßes von Kohlendioxid. Der Austausch der Ölheizungen soll gemäß des dazugehörigen Förderkonzeptes mit bis zu 40 Prozent der Kosten unterstützt werden. "Ziel des neuen Förderkonzeptes ist es, für alle derzeit mit Heizöl betriebenen Heizungen einen attraktiven Anreiz zur Umstellung auf erneuerbare Wärme, oder, wo dies nicht möglich ist, auf effiziente hybride Gasheizungen, die anteilig erneuerbare Energien einbinden, zu geben", heißt es in dem Konzept.

Im Oberdorf und im Scheibenbusch haben viele Haushalte eine Ölheizung. Doch solche Umrüstungen sind nach Ansicht des Ortsvorstehers Andres Winkler für viele Betroffene mit finanziellen und baulichen Herausforderungen verbunden. Deshalb sei die Umstellung dieser Ortsteile auf Gas für die betroffenen Hauseigentümer eine Alternative zur Umrüstung der Ölheizungen. (sto)

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