Feldbrand in Gersdorf: Ursache geklärt

Wegen Hitze herrscht derzeit wieder Brandgefahr

Gersdorf.

Es war einer der größten Löscheinsätze in Gersdorf: Am 5.Juli brannten Felder nahe der Gemeinde, am Hofgraben und an der Plutostraße. 15 Hektar trockene Pflanzen fielen den Flammen zum Opfer, insgesamt waren Trupps von 21 Feuerwehren im Einsatz, bis zu 144 Einsatzkräfte waren allein an der Plutostraße vor Ort. Eine Evakuierung des Gebietes konnte - auch dank der Unterstützung von Anwohnern, Polizei und Landwirten - in letzter Minute abgewendet werden. Die Brandursache war damals noch unklar.

Mittlerweile weiß die Polizei mehr. "Es kam zu einem Funkenflug, da ist viel Eisen im Spiel", berichtet Pressesprecher Oliver Wurdak, und meint damit die Erntearbeiten mit Traktoren und Maschinen auf den Feldern. Das passiere jedes Jahr, sagt er. Während der Ermittlungen habe man sich auch mit Landwirten vor Ort ausgetauscht. Einen Vorwurf könne man ihnen wegen des Feuers nicht machen, sagt Wurdak. Die Ermittlungen seien daher eingestellt worden.


Derzeit laufen wieder Erntearbeiten auf Feldern, die durch die Hitze der vergangenen Tage sehr trocken sind. Laut Kreisbrandmeister Alexander Löchel, bereitet sich jede Feuerwehr individuell auf mögliche Einsätze vor. "Die kennen am besten die Gegebenheiten vor Ort", sagt er .

Auch den Landwirten in der Gegend ist klar, dass Vorsicht geboten ist: Die Technik müsse gewartet sein, um Überhitzung des Geräts und damit möglichen Brandursachen vorzubeugen, Feuerlöscher seien stets mit an Bord, berichtet Rainer Stauch von der Agrargenossenschaft Langenchursdorf. Allerdings fahre man mit insgesamt sieben Mähdreschern, zum Teil an vier Orten zur selben Zeit. Logistisch gesehen könne man nicht auf jedes Feld Löschfahrzeuge mitbringen.

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