Fenster als Visitenkarte der Geschäfte

Ein gut gemachtes Schaufenster soll auffallen und die Kunden ins Geschäft locken. Wie genau dieses Ziel erreicht werden kann, das lernen jetzt die Glauchauer Einzelhändler.

Glauchau.

Mit ein paar ausgestellten Artikeln ist es nicht getan. Damit ein Schaufenster richtig wirkt, muss vieles stimmen. Die Anordnung der Produkte, die Farbgestaltung, das Licht. Es kommt auf Kleinigkeiten an, wenn es darum geht, den potenziellen Kunden in das Geschäft zu locken. Mit Referentin Uta Reiher kommt am heutigen Dienstagabend eine Verkaufsexpertin nach Glauchau, die sich mit solchen Dingen gut auskennt. Sie will den Glauchauer Geschäftsleuten erklären, wie sie ihre Schaufenster richtig einrichten.

Die Händler selbst sind es, die um einen solchen Workshop bei der Glauchauer Wirtschaftsförderung gebeten haben. Dazu gehört auch Andreas Weber, der ein Juweliergeschäft in der Glauchauer Brüderstraße besitzt. In seiner Funktion als Vorsitzender der Glauchauer Interessengemeinschaft für Handel und Gewerbe (GIG) war er auch an der Organisation des Workshops beteiligt. "Wir sind alle keine Frischlinge mehr. Mit der Zeit rostet man da ein", sagt der Ladenbesitzer. Er selbst glaubt dennoch, dass sein Schaufenster gut ausgestattet ist. "Bei Messen höre ich mir Vorträge dazu an, und von den Herstellern gibt es auch Dekorationsvorschläge", sagt Weber.


Organisiert wird der Workshop am Dienstagabend von der Wirtschaftsförderung Glauchau in Zusammenarbeit mit der GIG und der IHK Chemnitz. "Eine gute Schaufensterdekoration soll die Kunden animieren, das Ladengeschäft zu betreten", sagt auch Silke Weidauer von der Glauchauer Wirtschaftsförderung. Für die Händler ist die Veranstaltung kostenlos, finanziert wird der Workshop über die IHK Chemnitz. Das Interesse unter den Händlern ist groß - der Workshop in Glauchau ist bereits ausgebucht.

Das liegt wohl auch daran, dass GIG-Vorsitzender Andreas Weber dafür bei den Glauchauer Händlern geworben hat. "Bei einigen bin ich damit auf offene Ohren gestoßen. Andere musste ich aber erst motivieren", sagt er. Mit Blick auf die anderen Ladenfenster in Glauchau sieht der Vorsitzende der GIG durchaus Verbesserungsbedarf, ohne aber Kritik zu üben. "So etwas ist immer auch Geschmackssache", stellt er klar. So sehe es jeder etwas anders, wie viele Produkte in den Fenstern gezeigt werden sollten. Außerdem, so betont Weber, kostet die Einrichtung eines Schaufensters auch Geld - nicht jeder kann sich eine aufwendige Dekoration leisten.

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