Feuerwehr übt auf dem Klinik-Dach

Absturzsicherung: Sich selbst und andere schützen

Glauchau.

Zum Ausbildungsdienst der Glauchauer Stadtteilfeuerwehr Oberstadt ist es Ende vergangener Woche hoch hinaus gegangen. Das Thema Absturzsicherung und Sichern bei Dacharbeiten führte die Feuerwehrmitglieder auf das Dach des Krankenhauses in Glauchau. "In zehn Metern Höhe haben etwa 20 Feuerwehrleute an zwei Stationen verschiedene Möglichkeiten trainiert, sich selbst beziehungsweise einen Kameraden gegen das Abstürzen zu sichern", sagt Florian Günther, in der Stadtteilfeuerwehr Oberstadt für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Solche Übungen in luftiger Höhe, die in der Regel einmal im Jahr durchgeführt werden, seien wichtig. Denn es gebe verschiedene Szenarien, die es notwendig machen, einen Feuerwehrmann auf dem Dach arbeiten zu lassen und dabei entsprechend sichern zu müssen.


So brannten zum Beispiel vor einigen Jahren Dachteile und Photovoltaik-Anlagen in einem Industriebetrieb in Glauchau. Außerdem seien das Sichern von Dachteilen bei Sturmschäden oder das Beräumen von Schneelast denkbare Einsatzaufträge für die Feuerwehrleute.

Für das Trainieren in der Höhe sucht sich die Feuerwehr stets andere Örtlichkeiten aus. Auf dem Dach des Krankenhauses waren die Retter aus der Oberstadt zum ersten Mal. "Häufig sind es eher unspektakuläre Orte, an denen wir so etwas machen", sagt Günther. Eine Ausnahme gab es allerdings: Vor ein paar Jahren trainierten die Feuerwehrleute auf der Scherbergbrücke. (sto)

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