Feuerwerke geraten zum Schulanfang in Gefahr

Bereits genehmigte Pyrotechnik könnte an Brandgefahr scheitern

Glauchau/Meerane.

Für viele Familien ist das kommende Wochenende ein sehr bedeutsames: Der Spross kommt zur Schule. Und das ist ein Grund zum Feiern mit großer Zuckertüte, der ganzen Familie, jeder Menge Geschenke und vielen guten Wünschen. Bei einigen Familien ist quasi als Höhepunkt der Schulanfangsfeier ein zünftiges Feuerwerk eingeplant. Doch das könnte unter bestimmten Umständen ausfallen.

Die Stadtverwaltung Glauchau macht darauf aufmerksam, dass die bereits genehmigten Feuerwerke am Schulanfangswochenende nicht gestattet sind, wenn die Waldbrandwarnstufen 4 oder 5 gelten. Und das könnte am kommenden Wochenende durchaus eintreten, wenn es weiterhin so trocken bleibt. "Das Abbrennen von Feuerwerken und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen stellt bei den aktuellen Witterungsbedingungen ein gesteigertes Brandrisiko dar", sagt Rathaussprecherin Bettina Seidel. Wenn die Waldwarnstufen 4 (hohe Gefahr) oder 5 (sehr hohe Gefahr) gelten, sei dies generell untersagt.

In Meerane sind laut einem Stadtratsbeschluss private Feuerwerke generell verboten, außer zu Silvester. Diese Regelung des Stadtrates gelte aber nicht für gewerbliche Feuerwerke, teilt die Stadt auf Anfrage mit.

Die Waldbrandgefahrenstufen werden vom Deutschen Wetterdienst (DWD) im Auftrag des Freistaates Sachsen ermittelt und regelmäßig veröffentlicht. Im Norden Sachsens herrschen schon seit geraumer Zeit die Waldbrandwarnstufe 4 und 5. Im Landkreis Zwickau galt bis zum Montag die Waldbrandwarnstufe 3. Doch die Prognose geht von der Stufe 4 für Dienstag und Mittwoch aus. In Glauchau sind nach Auskunft der Stadt derzeit sechs Feuerwerke zum Schulanfang angemeldet und genehmigt. Doch abgebrannt werden dürfen sie nur bei Waldbrandwarnstufe 3 und niedriger. Die Stadt empfiehlt, sich aktuell im Internet oder im Glauchauer Ordnungsamt über die Waldbrandgefahr zu informieren.

www.forsten.sachsen.de

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