Glauchau: Kanalbau wird für Eigentümer teurer

Glauchau. Um acht Prozent erhöht der Abwasserentsorger WAD mit Sitz in Glauchau im kommenden Jahr seine Baukostenzuschüsse für neue Anschlüsse ans zentrale Abwassernetz. Der Erhöhung stimmten die Vertreter der Kommunen im Abwasserzweckverband (AZV) Lungwitztal-Steegenwiesen zu, für den die Westsächsische Abwasserentsorgungs- und Dienstleistungsgesellschaft (WAD) die Arbeit erledigt. Die WAD geht derweil von Kostensteigerungen in Höhe von 15 Prozent über den Zeitraum 2017 bis 2020 aus. Grund dafür sei die derzeitige gute Auftragslage im Bausektor.

In den nächsten Jahren will die WAD noch um die 12 Millionen Euro investieren, um weitere Grundstücke an das zentrale Netz anzuschließen. Derzeit wird unter anderem in Wüstenbrand und in Glauchau gebaut. Der Betrag, den ein Grundstückseigentümer zu zahlen hat, besteht aus zwei Teilen. Erstens zahlt er einen Zuschuss für die Herstellung des Sammlers in Höhe von 413,94 Euro ab 2018 (bislang sind es 383,28 Euro). Hinzu kommt zweitens der sogenannte Grundstückskostenanschlussersatz. Bei einer Straßenlänge von bis zu zehn Metern werden 2614,44 Euro (bisher 2420,78 Euro) fällig. Ist die Grundstücksgrenze entlang der Straße länger als zehn Meter, kommen pro Meter 246,40 Euro (alt 185,72 Euro) hinzu. (sto/kru)
 

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