Grillduft entschädigt für den Baustress

Ein weiteres Tiefbauprojekt in Dennheritz ist beendet. Bürgermeister Frank Taubert schmiedet bereits Pläne für das nächste Jahr.

Oberschindmaas.

Anwohner des Höhenweges im Dennheritzer Ortsteil Oberschindmaas erreichen ihre Grundstücke seit wenigen Tagen über eine neu ausgebaute Zufahrt. Die Sanierung des rund 300 Meter langen Abschnitts hat 204.000 Euro gekostet. "Das ist eine Aufwertung für unsere ganze Siedlung", sagt Hans-Jörg Leipziger. Der 68-Jährige gehört zum Vorstand des Siedlervereins. Er und weitere Mitglieder warfen am gestrigen Dienstagnachmittag vor dem Vereinsheim den Holzkohlegrill an. Darauf wurden Bratwürste und Steaks zubereitet. Die Kosten für die kleine Fete, die anlässlich der Fertigstellung des Höhenweges gefeiert wurde, trägt die Baufirma.

Die Mitarbeiter der Baufirma aus Zwickau und die Anwohner des Höhenweges in Oberschindmaas zogen seit Mitte April, als die Sanierung begann, an einem Strang. Das bestätigt auch Hans-Jörg Leipziger. "Wir wurden rechtzeitig über Termine und Einschränkungen informiert. Die Baufirma hat einen guten Job gemacht. So muss es sein", sagt der Mann aus dem Siedlerverein. Er berichtet, dass sich die Oberfläche in der Vergangenheit in einem schlechten Zustand befand - mit Rissen und Schlaglöchern. Bürgermeister Frank Taubert (Freie Wähler) hat zur Übergabe des Höhenweges mit der Sonne um die Wette gestrahlt. Auch die Tatsache, dass die Baumaßnahme durch Verzögerungen bei der Verlegung der Trinkwasserleitung rund zwei Monate länger als geplant gedauert hat, stört ihn nicht. "Dort, wo gebaut wird, kann es immer mal wieder zu Änderungen und Verschiebungen kommen", sagt Taubert.

Er will - mit Unterstützung aus dem Fachbereich Bau der Stadtverwaltung in Crimmitschau - auch im nächsten Jahr mehrere neue Vorhaben in Angriff nehmen. "Voraussetzung ist aber, dass die Fördermittel kommen", sagt Taubert. Im Entwurf des Haushaltsplanes, der im November diskutiert werden soll, befindet sich auch ein weiteres Projekt in der Siedlung in Oberschindaas. Dort ist der Ausbau des Siedlerweges geplant, der sich neben dem Höhenweg befindet. Die Kosten für Planung und Bau werden auf 265.000 Euro geschätzt. Zudem will die 1300-Einwohner-Gemeinde den ersten Bauabschnitt für die Schaffung des Dorfzentrums an der Meeraner Straße in Angriff nehmen. Festplatz, Zufahrt und Regenrückhaltebecken sollen für rund eine Million Euro entstehen. Dazu kommt die Fahrbahnerneuerung an der alten B 93 zwischen dem Schützenhaus und dem Ortseingang von Mosel. Die Kosten betragen rund 280.000 Euro. Für die Sanierung des Mittelweges sind 40.000 Euro eingeplant.

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