Historische Bücher landen in Glauchau

Vor zehn Jahren wurde die Städtepartnerschaft mit Lynchburg/Virginia besiegelt. Deshalb gab es gestern ein Geschenk.

Glauchau.

Als Martin Görig aus Hamburg in der Wohnung seiner Mutter die Bücher fand, ahnte er wohl nicht, dass sie nur ein paar Wochen später in Glauchau landen würden. Es handelt sich um insgesamt acht Exemplare eines Bildbandes über die Stadt Lynchburg im US-Bundesstaat Virginia. Der Hamburger bot sie der Stadt in den USA an. Da es im dortigen Museum aber schon zwei Exemplare davon gibt, entschlossen sich die Amerikaner, der Stadt Glauchau die Bücher zu überlassen- anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Lynchburg/Virginia und Glauchau.

Über den amerikanischen Verein "Sister City Lynchburg-Plus" wurde die Sache gestern schließlich abgewickelt. Vereinsmitglied Thomas Schreiter übergab dem Glauchauer Oberbürgermeister Peter Dresler die Fotobände. Sie zeigen historische Aufnahmen aus der Stadt Lynchburg. Die Bücher wurden im Jahr 1903 gedruckt. Schreiter, der in Glauchau wohnt, ist von der Lynchburger Bürgermeisterin Joan Foster und dem dortigen Vereinspräsenten Bert Dodson beauftragt worden, die Exemplare dem Oberbürgermeister in Westsachsen zu übergeben. Dresler nahm das Geschenk gestern Vormittag dankend an. "Wir werden die wertvollen Bücher zunächst bei uns archivieren", sagte er. Denkbar sei, sie zu gegebenen Anlässen auch einmal öffentlich zu präsentieren.


Am 30. April 2007 wurde in Lynchburg die Urkunde über die Städtepartnerschaft mit Glauchau unterzeichnet. Thomas Schreiter gehörte damals der Glauchauer Delegation an, die anlässlich der Vertragsunterzeichnung in den Vereinigten Staaten war. In der Zwischenzeit gab es vielfältige Kontakte zwischen den Menschen beider Kommunen. Bert Dodson beispielsweise war schon zweimal in Glauchau. In einem Schreiben an Dresler kündigte er weitere Gespräche hinsichtlich des zehnjährigen Bestehens der Städtepartnerschaft an.

Auch einige Glauchauer Einwohner sind in den letzten Jahren in Lynchburg zu Besuch gewesen, zuletzt Mitglieder der hiesigen Feuerwehr.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...