Hobby-Maler lässt Koi-Karpfen über Zeitungspapier schwimmen

Im Foyer des Ratssaales in Glauchau hängen derzeit die Arbeiten von dem Künstler Uwe Reinert. Die Ausstellung mit dem Titel "Koi und Karma" zeigt ganz besondere Fische - die farbenprächtigen Koi-Karpfen. Für den aus Braunschweig stammenden Hobbykünstler, der sich für asiatische Kampfkünste und asiatische Philosophie interessiert, haben die Kois eine besondere Bedeutung. "Für mich strahlen sie eine gewisse Art von Positivität und Ruhe aus. Aauf der anderen Seite aber auch eine Portion Beharrlichkeit. Der Koi schwimmt in China den Gelben Fluss hoch bis zum Anfang. Gegen alle Stromschnellen und alle Widerstände", sagt Reinert, der im vogtländischen Auerbach sein Atelier hat. Einige seiner Bilder sind außerdem nach der chinesischen Harmonielehre "Feng Shui" entstanden. Besonders die Farbgebung spielt dabei eine wichtige Rolle. Der Untergrund der Motive - die der 67-Jährige mit Airbrushtechnik und Acrylmalerei aufträgt- bestehen aus Lasuren unterschiedlicher japanischer und chinesischer Zeitungsblätter. Die Ausstellung des Künstlers, welche in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein "Art Gluchowe" entstanden ist, ist noch bis zum 17. Januar im Rathaus in Glauchau zu sehen. (sust)

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