Interesse am neuen OP-Saal ist groß

Bei einem Tag der offenen Tür hat die Werdauer Pleißentalklinik einen Blick in den neu errichteten Anbau mit OP-Saal und MRT in der Röntgenpraxis gewährt.

Werdau.

Uwe Hantzsch, Geschäftsführer der Werdauer Pleißentalklinik, sowie die eingesetzten Ärzte und Schwestern kamen aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Denn der Tag der offenen Tür im Krankenhaus hatte derart viele Leute angelockt, dass beispielsweise im neuen Operationssaal die Gerätschaften fast untergingen. "Dabei ist das jetzt unser größter OP", sagten Schwester Nicole Rasch und der Operationstechnische Assistent (OTA) Phillip Reichert. Die beiden hatten neben dem total ausgeleuchteten Operationsplatz einen Tisch mit verschiedenen "Werkzeugen" eingerichtet und mussten viele Fragen beantworten. "Es ist schon etwas anderes als in den TV-Serien, wenn man sich live in einem modernen OP-Saal umsehen kann", sagte Phillip Reichert, der - wie seine Kollegin - von der Resonanz schlichtweg begeistert war. "Das spricht sicherlich auch für das allgemeine Interesse der Bevölkerung an der medizinischen Versorgung vor Ort", fügte der OTA hinzu. Auf den OP-Tisch hatte Anästhesist Volker Stein übrigens einen großen Plüschteddybär gelegt, der bei den jün- geren Besuchern das Interesse weckte.

"Unsere Besucher waren aus allen Altersgruppen, weshalb wir neben dem OP und dem MRT auch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm organisiert haben", sagte Uwe Hantzsch mit einem Blick in die Gänge des Erdgeschosses und in den Außenbereich. Dort drehte sich unter anderem ein Kinderkarussell und bot die Verkehrswacht verschiedene Aktivitäten an. Neben dem Haupteingang hatte sich der Rettungsdienst aufgebaut, die Wer- dauer Feuerwehr war mit ihrer Drehleiter vorgefahren.

Derweil reichten in der Kapelle der Pleißentalklinik bei den Vorträgen die Plätze nicht aus, während Volker Fritzsch und sein Team von der Röntgenpraxis den Besucherstrom am neuen Magnetresonanz- tomographen (MRT) in die richtigen Bahnen lenkte. "Die ersten Interessenten standen schon lange vor dem Beginn vor unserer Tür, manche hatten auch gleich eine Überweisung für eine MRT-Untersuchung mitgebracht", erzählte der Radiologe mit einem Lächeln im Gesicht. Er wurde auch nicht müde, den Besuchern die aufgebaute Anlage zu erklären. "Das große Interesse zeigt mir, dass diese Investition für unsere Klinik wichtig war", sagte Volker Fritzsch, der Ende dieses Monats mit dem Probebetrieb des MRT beginnen will.

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