Karosseriebau diesmal im Fokus

Team des Meeraner Heimatmuseums sucht Exponate - Einwohner ebenso gefragt

Meerane.

Im Meeraner Heimatmuseum soll am 30. August die neue Sonderausstellung "150 Jahre Karosseriebau (1869-2019)" eröffnet werden. Thematisch soll dabei vor allem der Meeraner Karosseriebau und seine Geschichte betrachtet werden - beginnend mit der Firma Gustav Hornig & Co. über die IFA bis hin zu den heute in Meerane und der Region tätigen Automobil- und Automobilzulieferunternehmen.

"Deshalb würden wir uns über Unterstützung und Mithilfe der Bürge freuen. Wir sind auf der Suche nach Fotos, Logos, Prospekten, Zeichnungen und Autoteilen, die vor allem die Anfänge und die Entwicklung des Karosseriebaus der Stadt dokumentieren", erklärt Museumschefin Cornelia Sommerfeld. Einwohner, die Leihgaben für die Dauer der Ausstellung haben, werden gebeten, sich mit dem Heimatmuseum in Verbindung zu setzen. "Großes Interesse haben wir natürlich auch an Erinnerungen und Anekdoten, die im Zusammenhang mit dem Thema stehen", fügt Sommerfeld an. Noch bis 22. Juli ist im Museum die Sonderausstellung "Flucht und Vertreibung - Neue Heimat Meerane" zu sehen. Erstmals erzählen Meeraner detailliert über ihre Flucht und neue Heimat nach dem Zweiten Weltkrieg. Museumsmitarbeiter Johannes Groschwitz hat deren Schicksale auf 20 Tafeln zusammengefasst. Die Sonderschau soll aber auch aufrütteln und an die Opfer erinnern. "Es waren Tausende, die nach Kriegsende in die Stadt kamen", berichtet Groschwitz. (jwa)


Kontakt Das Heimatmuseum "Altes Rathaus" ist telefonisch unter 03764 2027 zu erreichen sowie per E-Mail.

sommerfeld@meerane.eu

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