Konzert: Singendes Dorf zu Gast in Glauchau

Langenbernsdorfer treten mit besonderem Konzert in Sachsenlandhalle auf

Glauchau.

Nach sieben Jahren wagt das Projekt "Ein Dorf singt" des Gesangvereins zu Langenbernsdorf den Schritt auf größere Bühnen in der Region. "Das liegt nicht nur daran, dass sich die Sängerinnen und Sänger einmal woanders präsentieren wollen, sondern an dem in jeglicher Hinsicht großen Programm, das wir uns diesmal vorgenommen haben", sagt Michael Pauser, Liedermeister des Gesangvereins im Namen des Vorstandes.

Gemeinsam mit der Singakademie Chemnitz wollen die rund 150Chormitglieder gemeinsam mit Solisten sowie der Vogtland Philharmonie Greiz/Reichenbach in großer Besetzung eines der meistgespielten Werke der Musikgeschichte aufführen: Ludwig van Beethovens Sinfonie Nr. 9 in d-Moll op. 125 mit dem Schlusschor über Friedrich Schillers Ode "An die Freude". Unter dem Motto "Ein Dorf singt: Freude, schöner Götterfunken!" sollen zudem drei kleinere Werke aus der regionalen Musiktradition erklingen und den Bogen zwischen der heimatlichen Musikpflege und dem Werk Beethovens spannen, sagt Michael Pauser. Natürlich gehört das 1943/44 entstandene Langenbernsdorfer Heimatlied von Wolfgang Liebold dazu, das in der Fassung für Kinderchor, Männerchor, gemischten Chor und großes Orchester 2016 Premiere erlebte. "Außerdem ist angedacht, ausgewählte örtliche Schulen in unser Projekt einzubinden."

Die Termine für die Gastspiele stehen fest. Die Konzerte finden am Sonntag, dem 13. September in der Sachsenlandhalle Glauchau und am Samstag, dem 24. Oktober in der Stadthalle "Pleißental" in Werdau statt. Karten wird es ab Frühjahr geben. Innerhalb des Langenbernsdorfer Chorprojektes, das 2013 entstand, fanden bisher zwölf Konzerte statt, die von mehr als 300o Zuhörern besucht worden sind. Über das Förderprogramm für ländliche Entwicklung erhalten die Sänger in diesem Jahr Unterstützung.

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