Kreative Köpfe setzen sich in Szene

Wie Schüler auf oder mit Papier Kunst machen. Warum ein Glauchauer Wanderfreund mit dem Fahrrad unterwegs ist. Was eine Bankerin nach Berlin zog.

Die Schüler des Europäischen Gymnasiums Meerane haben mit einer Performance am Dienstagabend die neue Ausstellung in der Galerie "Art In" eröffnet. Über den Sommer werden im Treppenhaus des Kunsthauses etwa 100 Arbeiten aus den Breichen Malerei, Grafik, Plastik und Fotografik gezeigt. Diese haben die Zwölftklässler seit September vergangenen Jahres im Rahmen ihres Grundkurses Kunst unter dem Motto "Auf oder mit Papier" angefertigt. Es ist bereits das vierte Mal, dass Meeraner Gymnasiasten eine Ausstellung in der Galerie konzipiert haben. "Dadurch wird das Treppenhaus immer sehr belebt", sagt Galerieleiterin Marjana Knoll. Sie war vor allem von der Vielfältigkeit der Arbeiten beeindruckt, die zum Teil gerahmt und speziell inszeniert werden mussten. Zur Vernissage traten einige Schüler mit Masken auf, um auf abstrahierte Art und Weise darzustellen, wer sie sind - und wer nicht. (tgo)

Veit Stöss (79), Rentner aus Glauchau, ist vor und nach der Familien- und Sportwanderung "Durch das Tal der Zwickauer Mulde" im Dauereinsatz. Am Sonntag schnüren sich voraussichtlich rund 400 Teilnehmer in Glauchau die Wanderschuhe. Veit Stöss kümmert sich um die Markierung der 18-Kilometer-Strecke. Start und Ziel ist am Überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ). Von dort geht's - durch den Gründelpark und am Stausee vorbei - nach Voigtlaide. Alleine an der Strecke müssen rund 60 rote Markierungszeichen angebracht werden. Das Mitglied der Wanderfreunde ist an den nächsten Tagen dreimal mit dem Fahrrad unterwegs: Morgen geht's an die Markierung. Sonntagfrüh folgt eine Kontrollrunde. Danach muss am Montag alles wieder eingesammelt werden. Veit Stöss kümmert sich nun schon zum 30. Mal um die Markierung. Mit einem Schmunzeln spricht er mittlerweile über die Erinnerungen an die Anfangszeit. Ende der 1980er-Jahre war er noch mit einem Eimer, in dem sich flüssige Kreide befand, unterwegs. "Damals hat sich sogar ein skeptischer Abschnittsbevollmächtigter für uns interessiert. Er wollte nicht glauben, dass wir mit der Kreide die Wanderstrecke markieren", sagt Veit Stöss.


Karina Thümmler (33), Gewerbekundenberaterin bei der Volksbank Chemnitz, Niederlassung Zwickau, Foto) und Susann Löffler (Inhaberin der Beratungsfirma CBS in Hohenstein-Ernstthal) - beide sind Wirtschaftsjuniorinnen - haben eine Woche lang einen Einblick in das politische Berlin bekommen. Sie nahmen am Projekt "Know-how-Transfer" der Wirtschaftsjunioren Deutschland teil und hatten dadurch die Chance, einen Bundestagsabgeordneten zu begleiten. Karina Thümmler war zu Gast bei Carsten Körber (CDU) und Susann Löffler bei Marco Wanderwitz (CDU). Ziel des Projektes ist es, Unternehmern einen Einblick in den Alltag der Parlamenta- rier zu geben und den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik zu fördern. Auf dem Programm standen neben der Teilnahme an Fraktions-, Ausschuss- und Arbeitsgruppensitzungen auch Diskussionsveranstaltungen mit Politikern wie Volker Kauder, Hubertus Heil, Kerstin Andreae, Dietmar Bartsch und Bundesminister Christian Schmidt sowie ein Zusammentreffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Ab dem Sommer treten die Abgeord- neten dann Gegenbesuche in den Unternehmen an, um den Unternehmeralltag besser kennen zu lernen. (ja)

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