Museum nimmt nicht jede Spende

Alle Angebote werden auf ihren Wert geprüft

Glauchau.

Das Museum im Schloss Hinterglauchau bekommt in letzter Zeit häufig Sachspenden angeboten. Der Verwaltungsausschuss hat zum Beispiel kürzlich zugestimmt, dass das Museum vier Zeitschriften und Bauernkalender aus den Jahren von 1938 bis 1952 aus Privathand bekommen soll. Gleiches betrifft einen Biedermeier-Stuhl von 1910 - ebenfalls eine Sachspende aus privater Hand.

"Muss das Museum denn alles annehmen, was an Spenden angeboten wird?", fragte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Stadtrat, Helga Scheurer. Die Sachspenden, die für das Museum bestimmt sind, werden dort geprüft und die Annahme mit der Stadt abgestimmt, sagte Glauchaus Oberbürgermeister Peter Dresler (parteilos). Im vergangenen wurde das Erbe eines Glauchauer Ehepaares begutachtet. Vom Geschirr und den Möbeln, die für das Museum bestimmt waren, nahm die Einrichtung lediglich zwei Aquarelle an. Aus dem gleichen Erbe sollte auch die Bibliothek etwa 20 Exemplare aus einem Konvolut an Romanen, Lexika, Atlanten sowie Bild- und Kunstbände bekommen. Doch weil die Bücher kaum noch Wert hatten, lehnte der Stadtrat ab. (sto)

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...